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50 Millionen für Buchhaltungs-Tool Sevdesk

·Lesedauer: 1 Min.
Fabian Silberer (l.) und Marco Reinbold haben zusammen studiert und dann Sevdesk gegründet.
Fabian Silberer (l.) und Marco Reinbold haben zusammen studiert und dann Sevdesk gegründet.

Es fließt nicht immer nur Geld nach Berlin, auch in ländlichen Gegenden sammeln Startups hohe Summen ein – etwa Sevdesk aus Offenburg. In seiner Series B hat das sieben Jahre alte Software-Unternehmen 50 Millionen Euro erhalten. Lead-Investor ist Arena Holdings, eine Beteiligungsfirma aus New York, die auch Celonis finanziert hat. Arena-Chef Feroz Dawn war zuvor Partner beim Multimilliarden-Fonds Tiger Global. Weiteres Geld kam von Carsten Thoma, langjähriger Business Angel und Tech-Unternehmer, der sein Startup zu Dotcom-Zeiten für eine Milliarde Dollar an SAP verkaufte. Die Bestandsinvestoren, darunter Global Founders Capital, zogen ebenfalls mit.

Die Idee zu Sevdesk entstand auf dem Bauernhof

Sevdesk wurde Ende 2013 von den beiden Studienfreunden Fabian Silberer und Marco Reinbold gegründet – damals noch in der baden-württembergischen Kleinstadt Friesenheim, auf dem Bauernhof von Reinbold. Sein Vater war Landwirt und hat sich regelmäßig mit seinen Finanzen auseinandersetzen müssen. So kam ihnen die Idee für Sevdesk. Das Startup hat eine cloud-basierte Software entwickelt, mit der Freelancer und kleine Unternehmen ihre Buchhaltung abwickeln können.

Eigenen Angaben zufolge nutzen über 80.000 Kunden den Service. Mit den 50 Millionen Euro will das Gründerduo sein Tool weiter ausbauen und das Team aufstocken. Derzeit arbeiten 165 Personen für Sevdesk, bis Ende nächsten Jahres sollen es 200 Arbeitsplätze mehr sein.

Zuletzt bekam das Offenburger Startup 2019 Geld, bis dahin waren es insgesamt zwölf Millionen Euro, heißt es beim Branchenblog Cloud Ecosystem. Der Umsatz lag demnach zuletzt bei 15 Millionen Euro. Die Kunden zahlen für das Tool einen monatlichen Betrag zwischen 7,90 und 43 Euro.

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