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5 Tipps für gute finanzielle Gewohnheiten im Jahr 2020

Motley Fool Investmentanalyst

Die meisten von uns treffen schlechte finanzielle Entscheidungen. Vielleicht machen wir einen Ausflug, den wir uns nicht wirklich leisten können, oder wir essen immer wieder im Lokal, wenn unser Haushaltsbuch meint, wir hätten uns das Essen von Zuhause mitnehmen sollen.

Kleine, stufenweise Änderungen können einen großen Einfluss auf deine Finanzen haben. Deine Finanzen sind im Allgemeinen eine Reihe kleiner Entscheidungen, die sich mit der Zeit summieren – du wirst nicht mit dem Kauf eines Latte, den du dir nicht wirklich leisten kannst, gleich Probleme bekommen. Aber diese kleinen, schlechten Entscheidungen summieren sich auf lange Sicht zu Schulden, Bedauern und großen Problemen.

Es muss nicht schwer sein, ein paar Dinge zu ändern. Mit ein paar kleinen Änderungen lässt sich deine Finanzlage im Jahr 2020 deutlich verbessern.

1. Erstelle ein Haushaltsbuch

Man kann sich nicht an ein Haushaltsbuch halten, wenn man keins hat. Es ist sehr wichtig zu verstehen, wie viel Geld herein- und wie viel herausgeht. Untersuche deine festen Ausgaben (Miete, Auto, Studentenkredite, Strom, Heizung, Wasser, Lebensmittel usw.) und sieh dann, wie viel übrig bleibt.

Angenommen, du hast noch Geld übrig, dann lege einen Teil für Ersparnisse oder Schuldenrückzahlung und einen Teil für Ausgaben beiseite. Wenn du weißt, wie viel du pro Woche ausgeben kannst, hast du ein Ziel vor Augen und kannst vielleicht leichter Nein zu einigen Einkäufen sagen.

2. Überprüfe sich selbst

Lege einen Maximalbetrag fest. Das können 5 oder 100 US-Dollar sein, je nach deiner finanziellen Situation.

Wenn du dabei bist, einen Kauf zu tätigen, der über diesem Betrag liegt, mach einen Schritt zurück und überlege es dir noch einmal für eine Minute. Trifft man die richtige Entscheidung, oder gibt man kurzfristigen Wünschen nach?

Manchmal hilft dir ein wenig Extrazeit, um dich zu entscheiden. Zumindest wirst du die Gewohnheit entwickeln, wirklich darüber nachzudenken, wie du dein Geld ausgibst, anstatt deinen Impulsen zu folgen.

3. Sparen automatisieren

Stell sicher, dass ein bestimmter Geldbetrag von jedem Gehalt automatisch auf ein Sparkonto überwiesen wird.

Dies kann eine automatische Überweisung auf ein Brokerage-Konto sein, oder eine Zusatzzahlung zur Betriebsrente. Im Idealfall legst du etwas Geld für den Ruhestand und etwas für einen Notfallfonds/kurzfristige finanzielle Bedürfnisse beiseite.

4. Wähle eine Ausgabe, die du eliminieren möchtest

Fast jeder macht dumme Einkäufe reflexartig. Das kann abgefülltes Wasser sein, das du nicht wirklich brauchst, oder teurer Kaffee, nur weil deine Kollegen gerne täglich ins Café gehen.

Überlege, ob jeder regelmäßige Einkauf dich glücklich macht. Wenn nicht, und du kaufst nur aus Gewohnheit ein, überleg dir, ob du das bleiben lassen solltest.

5. Lerne, nein zu sagen

Manchmal geben wir Geld aus, einfach weil wir unseren Freunden, Familienmitgliedern und Mitarbeitern nicht sagen wollen, dass wir uns etwas nicht leisten können. Es ist in Ordnung, nein zu sagen oder eine Alternative anzubieten.

Deinen Kollegen zu sagen, dass du dir keine Drinks nach der Arbeit leisten kannst, ist auch in Ordnung. Dasselbe gilt, wenn die Familie möchte, dass du sie besuchst oder in Urlaub fährst. Du musst kein Geld ausgeben, das du nicht hast, nur um den Schein zu wahren.

Schütze deine langfristige finanzielle Gesundheit

Es ist leicht, seine Probleme vor sich her zu schieben. Ein teures Essen, ein neues Outfit oder eine andere unnötige Ausgabe kann sich wie etwas anfühlen, das du verdient hast. Aber bevor du das Geld ausgibst, bedenke deine langfristigen Ziele.

Führt der Kauf, den du machst, zu Kreditkartenschulden, die zusätzliche Zinskosten mit sich bringen? Ist das etwas, das du wirklich willst?

Triff kluge Entscheidungen und lerne, dir selbst Dinge zu verweigern, die du willst, aber nicht brauchst. Das mag kurzfristig weh tun, aber mit zunehmendem Alter wirst du mit den Entscheidungen, die du jetzt triffst, wirklich glücklich sein.

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Dieser Artikel wurde von Daniel B. Kline auf Englisch verfasst und am 13.01.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Motley Fool Deutschland 2020

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