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Da sind sie wieder: Die 5 gefährlichsten Worte für jeden Investor

·Lesedauer: 3 Min.

Die fünf gefährlichsten Worte für jeden Investor dürfte inzwischen jeder Fool gehört haben. Es geht dabei um die Aussage: Dieses Mal ist alles anders. Gemeint ist das häufig in einem Kontext, der einer volatilen Phase gleicht, womöglich einer historischen volatilen Phase. Aber auch der daraufhin folgenden Rallye, die irgendwann zu einem Ende kommt.

Um es relativ klar zu formulieren: Diese fünf gefährlichsten Worte verändern sich nicht. Eigentlich ist an der Börse seit Jahrzehnten alles irgendwie gleich oder zumindest ähnlich. Mal geht es rauf, mal geht es runter. Unternehmen kommen und manchmal, wenn sie überholt werden, verschwinden sie auch wieder. Marktphasen mit beliebten Aktien und Investmentstilen, die en vogue sind, wechseln sich ebenfalls ab.

Jetzt ist es jedoch wieder einmal an der Zeit und die fünf gefährlichsten Wörter sind ausgesprochen. Wenn auch in einer etwas anderen Form. Aber hier gibt es den Kontext für Foolishe Investoren, der überaus relevant ist.

Die fünf gefährlichsten Worte: Der Überblick

Genauer gesagt geht es um die Promotion für einen neuen, potenziellen Bestseller in einem sachwertenahen Kontext. Im Rahmen eines Interviews äußerte sich der Schreiberling dahin gehend, dass es einen historischen Paradigmenwechsel gebe, der eine Zeitwende einläuten würde und die Karten komplett neu mische. Oder anders ausgedrückt: Dieses Mal ist doch irgendwie alles anders. Für mich die fünf gefährlichsten Worte, nach wie vor.

Weiter im Text: Es würden über Generationen hinweg Vermögenswerte geschaffen oder vernichtet, wenn man sich als Investor falsch positioniere. Ein Zeitfenster sei jedoch noch offen, um aktiv zu werden. Oder vielleicht um ein Buch zu kaufen, das einem die Möglichkeit eröffnet, von dieser einmaligen Chance zu profitieren. Wobei letztere Aussage nicht der Wortlaut in dem Text ist, sondern eher meine Vermutung.

Es würde zu einer Inflation kommen und als Investor sollte man entsprechend handeln: Natürlich seien knappe Güter und Sachwerte wie Gold, Rohstoffe oder auch der Bitcoin deshalb en vogue und formen diese einmalige Chance. Man befinde sich sogar in einem Endspiel, in dem das Coronavirus nicht nur der Grund für eine größere Krise, sondern lediglich ein Auslöser sei. Die Ursachen lägen tiefer und auch hier kommen irgendwie unterbewusst die fünf gefährlichsten Worte durch: Es scheint nach dieser Sichtweise wirklich alles anders zu sein.

Vorsicht, Fool!

Foolishe Investoren wissen diese fünf gefährlichsten Worte natürlich einzuordnen. Wir können es natürlich nicht mit Sicherheit sagen, was uns die Vergangenheit jedoch gelehrt hat, ist: Auch dieses Mal ist nicht alles anders. Und das nicht über Jahrzehnte hinweg. Nein, sondern über Jahrhunderte. Es gibt und gab Krisen, zweifellos. Im Endeffekt ist vieles jedoch immer wieder zurück zur Normalität gekommen.

Natürlich existieren gewisse Veränderungen in der Wirtschaft und der Börse. Möglichkeiten, um jetzt einmaligen Reichtum anzuhäufen, sind daher heute vorhanden. Aber vermutlich auch morgen, übermorgen und in einem Jahrzehnt. Vermutlich sogar in einem Jahrhundert. Innovationen sind nämlich ein steter Teil des Prozesses, der unser Leben neu definiert und wirtschaftlich neue Chancen schafft.

Das kann natürlich auch neue Sachwerte wie eben den Bitcoin betreffen. Allerdings sollten Foolishe Investoren trend- und wachstumsstarke Aktien von innovativen Unternehmen nicht abschreiben. Hier sehe ich persönlich die größten Chancen für den Vermögensaufbau. Denn Innovation beginnt in der Regel auf Unternehmensbasis und verändert das Leben nachhaltig. In der Konstante der Börse mit den Aufs und Abs ist nämlich Veränderung ebenfalls ein wichtiges Merkmal. Allerdings eines, das sich eben nicht verändert, sondern Teil eines normalen Prozesses ist.

Der Artikel Da sind sie wieder: Die 5 gefährlichsten Worte für jeden Investor ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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