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400.000-Euro-Bonus ist Investmentbanker zu wenig – nachdem er seine Chefs deshalb anschreit, wird ihm gekündigt

Für die Bank "BNP Paribas" arbeitete der Banker Fabio Filippi mehrere Jahre. - Copyright: Getty Images
Für die Bank "BNP Paribas" arbeitete der Banker Fabio Filippi mehrere Jahre. - Copyright: Getty Images

Was wäre eure Reaktion, wenn euch eure Chefs verkünden, dass ihr einen Jahresbonus von 400.000 Euro erhalten würdet? Die Chefs vor Wut anzuschreien, dürfte wohl den wenigsten einfallen. Doch genau das hat der Investmentbanker Fabio Filippi getan.

Nachdem seine Chefs ihm mitgeteilt hatten, dass infolge abnehmender Leistung sein Bonus gekürzt würde, rastete er aus. Schrie die Vorgesetzten an und geriet in eine Art "Tobsuchtsanfall", schreibt die "Bild". Im Jahr zuvor hatte ihm sein Arbeitgeber, die französische Bank "BNP Paribas", noch einen Bonus in Höhe von 560.000 Euro gezahlt – neben einem Gehalt von 250.000 Euro.

3,87 Millionen Euro Boni über mehrere Jahre

Filippi arbeite von 2009 bis 2016 bei der Bank und verdiente insgesamt 3,87 Millionen Euro durch diverse Boni. Die Reduzierung des Bonus sei für ihn jedoch "inakzeptabel" gewesen.

Im Anschluss warf Filippi seinen Chefs Rassismus vor, da er kein Franzose sei. Das Ganze hat für ihn allerdings Folgen: Nachdem seine Leistung im folgenden Jahr weiter abgenommen hatte, kündigte ihm sein Arbeitgeber. Filippi sei eine "teure Ressource, die keinen Mehrwert bringt".

Der Gekündigte fühlt sich allerdings nach wie vor ungerecht behandelt und klagte vor einem Gericht in London. Das lehnte die Klage ebenfalls ab.

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