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4 Wege, um das Beste aus deinen Pandemie-Ersparnissen zu machen

Motley Fool Investmentanalyst
·Lesedauer: 4 Min.
Dividende 10.000 Euro investieren

Die Coronavirus-Pandemie hat Millionen von Amerikanern in die Arbeitslosigkeit getrieben, und viele Haushalte haben in den letzten 12 Monaten mit Einkommensverlusten zu kämpfen gehabt. Auf der Kehrseite stehen jedoch die Menschen, deren Finanzen sich im Laufe der Pandemie verbessert haben.

Zwischen Konjunkturschecks, Fernarbeit und gestrichenen Sozialzuschüssen sparen viele Menschen jetzt mehr als je zuvor. Wenn du in diesem Boot sitzt, erfährst du hier, wie du das Beste aus deinem Geld machen kannst.

1. Starte oder erhöhe deinen Notfallfonds

Wenn es eine Sache gibt, die uns die Pandemie gelehrt hat, dann dass du nie weißt, wann ein finanzieller Notfall eintreten wird. Deshalb ist es wichtig, einen offiziellen Notfallfonds zu haben – Geld, um dich durch eine Zeit der Arbeitslosigkeit zu bringen oder um ungeplante Ausgaben, wie Arztrechnungen, Hausreparaturen oder Autoreparaturen, zu decken.

Wie viel Geld du für Notfälle brauchst, hängt von deinen Lebensumständen und deinem Komfortlevel ab. Wenn du kein Haus oder Auto besitzt, keine Kinder hast und dazu neigst, unvorhergesehene Ausgaben in Kauf zu nehmen, dann kannst du dich mit drei Monatsausgaben auf der Bank zufrieden geben. Das ist wirklich das Minimum, das du anstreben solltest. Wenn du aber ein Haus besitzt und eine Familie zu versorgen hast, sind sechs Monate an Lebenshaltungskosten vielleicht ein angemesseneres Sparziel für dich.

Manche Menschen brauchen auch mehr als neun bis zwölf Monate an Lebenshaltungskosten auf der Bank, um wirklich beruhigt zu sein – besonders im Zuge der Pandemie. Es ist nichts falsch daran, ein wenig mehr Geld auf die Seite zu legen, wenn du es kannst.

Am besten legst du dein Geld auf einem Sparkonto an. Auf diese Weise ist dein Geld geschützt. Wenn du einen sehr soliden Notfallfonds aufbaust – einen, der etwa die Lebenshaltungskosten eines Jahres abdeckt – dann solltest du die Rechnungen für sechs Monate auf ein reguläres Sparkonto legen und den Rest auf ein kurzfristigeres Einlagenzertifikat, wo du vielleicht einen besseren Zinssatz für dein Geld bekommst.

2. Hochverzinste Schulden abbezahlen

Einige Formen von Schulden gelten als gesund. Eine Hypothek zum Beispiel hilft dir, irgendwann einen Vermögenswert zu besitzen (deine Immobilie), den du beleihen oder mit Gewinn verkaufen kannst. Kreditkartenschulden hingegen sind eklatant ungesund. Zu viel davon kann deiner Kreditwürdigkeit schaden, und wenn du Kreditkartenschulden hast, zahlst du automatisch mehr für deine Käufe über die Zinskosten.

Wenn du damit zu kämpfen hast, wäre es klug, deine pandemiebedingten Ersparnisse zu nutzen, um es abzubauen – vorausgesetzt natürlich, dass du schon einen Notgroschen hast. Wenn du nur eine einzige Kreditkarte abbezahlst, kannst du nach und nach mehr Geld darauf verwenden, dich von den anderen zu befreien. Wenn du aber mit mehreren Karten zu kämpfen hast, ist die Konsolidierung der Schulden durch eine Umschuldung oder einen Privatkredit vielleicht deine beste Option.

3. Beginne zu investieren

Du hast also alles für den Notfall gespart und hast keine ungesunden Schulden? Prima! Wenn du zusätzliches Geld zur der Hand hast, ist es an der Zeit, es zu investieren – so kannst du es mit der Zeit zu einer größeren Summe aufbauen.

Wenn du neu beim Investieren bist, eröffne ein Brokerkonto und wähle ein paar Aktien, mit denen du vertraut bist. Oft ist das Investieren in Unternehmen, deren Produkte du verwendest, ein guter Weg, um anzufangen – aber informiere dich zuerst über diese Unternehmen, um sicherzugehen, dass sie nicht vor besonderen finanziellen Herausforderungen stehen.

4. Sparen für die Zukunft

Dein Notfallfonds ist Geld, das du vielleicht nächsten Monat oder nächstes Jahr brauchst. Aber wenn du dort gut aufgestellt bist und keine ungesunden Schulden hast, ist eine weitere Option, Geld für deinen Ruhestand zu sparen.

Viele Menschen kommen während der Pandemie kaum über die Runden, aber wenn du mehr denn je sparst, hast du eine große Chance, deine finanzielle Situation zu verbessern. Gleichzeitig kann es aber auch nicht schaden, ein wenig zurückzugeben. Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen solltest du eine Spende an deine bevorzugte Wohltätigkeitsorganisation in Betracht ziehen. Du wirst vielleicht nicht mehr in der Lage sein, zu spenden, wenn die Pandemie vorbei ist und bestimmte Ausgaben auftauchen (z. B. soziale Verpflichtungen und der tägliche Arbeitsweg), also kannst du auch deine jetzige Situation nutzen, um den Bedürftigen zu helfen.

Der Artikel 4 Wege, um das Beste aus deinen Pandemie-Ersparnissen zu machen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 18.04.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Motley Fool Deutschland 2021