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4 News von der BYD-Aktie

Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.
Deutsche Börse Bulle und Bär
Deutsche Börse Bulle und Bär

BYD (WKN: A0M4W9)-Aktien sind im vergangenen Jahr stark in die Höhe geschossen. Mittlerweile sind sie jedoch schon so hoch bewertet, dass eine Korrektur kaum zu verhindern ist. Dennoch setzt der Konzern seinen Erfolgskurs weiter fort.

Die folgenden vier Meldungen zeigen dies eindrucksvoll.

1. BYD plant in Europa eine Batteriefabrik

Eine lokale Fertigung kann viele Vorteile besitzen. So sind Länder weniger von fernen Produktionsstätten abhängig und Firmen müssen keine Zölle mehr fürchten. Hinzu kommt, dass lange Transportwege vermieden werden, was die Umwelt schont.

Europa hat im Bereich Elektroauto-Batterien erkannt, dass die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern zu hoch ist. Deshalb fördert es jetzt den Aufbau einer eigenen Batteriefertigung.

BYD setzt schon längere Zeit auf eine Vor-Ort-Produktion. Nach einer europäischen Busfabrik soll nun ein Batteriewerk folgen. Das chinesische Unternehmen sucht deshalb bereits nach Ingenieuren. Die Batterien sollen für den E-Automarkt und nicht für die eigene Busfertigung verwendet werden. Kunden könnten also vor allem europäische Automobilhersteller sein. Weitere Informationen zum Projekt gibt es bisher noch nicht.

2. BYD im Rennen um Bestellung von 4.000 E-Bussen

Großbritannien drückt nicht nur mit seinem Impfprogramm, sondern auch bei der CO2-Reduktion im Verkehrssektor aufs Tempo. So hat die aktuelle Regierung angekündigt, 4.000 neue E- oder Wasserstoff-Busse auf die Straßen bringen zu wollen.

Für diese Bestellung kommen vor allem lokale Hersteller infrage. Dazu gehört auch der BYD-Konzern, der seine Busse in Großbritannien zusammen mit ADL fertigt. Bis 2030 soll es sogar ein Verkaufsverbot für neue Dieselbusse geben. BYD ist also auch in Großbritannien trotz Brexit gut aufgestellt.

3. BYD als Batterielieferant für Hyundai im Gespräch

China subventioniert seit 2016 nur Elektroautos, deren Batterien auch im Land gefertigt wurden. Somit müssen alle Autohersteller ihre Batterien möglichst vor Ort bestellen, um keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden.

BYD und weitere chinesische Hersteller profitieren davon. So berichtet „Business Korea“ darüber, dass nun auch Hyundai Motor (WKN: 885166) mit BYD über eine Belieferung mit Batterien für seine in China gefertigten Autos verhandelt. Dem Bericht zufolge soll die Belieferung ab 2022 beginnen. Beide Unternehmen verfügen in der chinesischen Stadt Chongqing über ein Werk, sodass die Transportwege denkbar kurz wären.

4. Blade-Batterie überzeugt

BYD hat im vergangenen Jahr seine neue Batteriegeneration „Blade“ vorgestellt. Sie verfügt über eine höhere Leistungsdichte als Vorgängermodelle und benötigt deshalb weniger Platz. Darüber hinaus ist sie sicherer, was Brände fast vollständig verhindert.

BYD geht zudem von einer verbesserten Lebensdauer seiner Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus aus. Sie sollen nach neuesten Angaben 3.000 Ladezyklen überstehen, was einer Reichweite von etwa 1,2 Mio. Kilometer entsprechen würde.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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