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4 bis 6 Tassen Kaffee und Tee pro Tag können das Risiko von Schlaganfall und Demenz verringern, so eine Studie

·Lesedauer: 2 Min.

Kaffee- und Teetrinker können sich über eine aktuelle Studie freuen, die zeigt, dass die beiden Getränke langfristig die Gesundheit des Gehirns fördern können.

Die von Experten begutachtete Studie, die in der Fachzeitschrift „PLOS Medicine“ veröffentlicht wurde, ergab, dass ältere Erwachsene, die täglich zwei bis drei Tassen Kaffee oder Tee tranken - oder eine Kombination aus beidem, also vier bis sechs Tassen pro Tag - ein geringeres Risiko für Demenz oder Schlaganfall hatten als diejenigen, die keinen Kaffee tranken.

Die Forschenden werteten die Daten von mehr als 360.000 Teilnehmern der britischen Biobank, einer Gesundheitsdatenbank, über einen Zeitraum von zehn bis 14 Jahre aus. Sie konzentrierten sich auf Erwachsene im Alter von 50 bis 74 Jahren und schlossen alle aus, die vor der Studie schon einen Schlaganfall oder eine Demenzerkrankung hatten.

Diejenigen, die zwei bis drei Tassen Kaffee, drei bis fünf Tassen Tee oder eine Kombination aus beidem tranken, hatten das geringste Risiko für Demenz oder Schlaganfall von allen Konsumstufen. Im Vergleich zu denjenigen, die überhaupt keinen Kaffee oder Tee tranken, hatten diejenigen, die zwei bis drei Tassen tranken, ein um 32 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko und ein um 28 Prozent geringeres Demenzrisiko.

Kaffee trinken gegen Demenz

Kaffeetrinker hatten auch ein geringeres Risiko, nach einem Schlaganfall an Demenz zu erkranken, aber bei denjenigen, die nur Tee tranken, war dieser Effekt nicht zu beobachten.

Sowohl Kaffee als auch Tee enthalten in der Regel einen gewissen Anteil an Koffein. Frühere Studien haben gezeigt, dass das Stimulans eine schützende Wirkung auf das Gehirn haben kann. Die Gruppe der Kaffeetrinker in der Biobank-Studie schloss jedoch auch diejenigen ein, die koffeinfreien Kaffee bevorzugten.

Kaffee und Tee enthalten auch ähnliche Polyphenole, eine Familie von Mikronährstoffen, die natürlicherweise in Pflanzen vorkommen. Es ist möglich, dass dieses Polyphenol-Profil oder die gemeinsamen Antioxidantien der beiden Getränke vor Gehirndegeneration und anderen Gesundheitsproblemen schützen könnten.

Dieser Text wurde von Mascha Wolf aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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