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4,4 Millionen Deutsche hätten gern einen Job oder mehr Arbeitszeit

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Knapp 4,4 Millionen Menschen haben sich im vergangenen Jahr einen Arbeitsplatz oder mehr Arbeitszeit gewünscht. Das waren allerdings fünf Prozent weniger als 2018, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Es sei unklar, ob und in wieweit dieser Trend sich weiter fortsetzen - oder durch die Corona-Krise unterbrochen werde, erklärten die Statistiker. 

Das sogenannte ungenutzte Arbeitskräftepotenzial bestand im vergangenen Jahr aus knapp 1,4 Millionen Erwerbslosen, rund 2,1 Millionen Menschen, die gern ein paar Stunden mehr arbeiten würden, und knapp 900.000 Menschen in stiller Reserve: Sie suchen zwar Arbeit, stehen aber kurzfristig nicht zur Verfügung. Im Vergleich zu 2018 ging laut Statistik vor allem die Zahl der Erwerbslosen und die der Unterbeschäftigten zurück. 

Nicht mitgezählt sind Menschen, die zwar gern arbeiten würden, aber nicht nach Arbeit suchen und kurzfristig auch nicht zur Verfügung stehen. Ihre Zahl belief sich laut Statistischem Bundesamt 2019 auf knapp 1,2 Millionen. 

Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland auch fast 1,5 Millionen Erwerbstätige, die gern weniger arbeiten würden, auch bei entsprechend weniger Einkommen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zu 2018, und zwar um rund 47.000. Schon 2018 war diese Zahl um 23.000 geklettert.

ilo/bk