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36 Tage nach Herrmann: Finne im Ziel

SID
·Lesedauer: 1 Min.
36 Tage nach Herrmann: Finne im Ziel
36 Tage nach Herrmann: Finne im Ziel

Der Finne Ari Huusela hat als 25. und letzter Segler die Ziellinie der neunten Ausgabe der Vendee Globe gekreuzt. Der 58-Jährige schloss die wohl härteste Regatta der Welt am Freitagmorgen nach 116 Tagen, 18 Stunden, 15 Minuten und 46 Sekunden vor der französischen Hafenstadt Les Sables-d'Olonne ab.

Huusela ist der erste Segler aus den nordischen Staaten, der das Einhandrennen um den Globus bewältigte. Der Abenteurer, der im normalen Leben eine A350 für eine Fluglinie steuert, brauchte 36 Tage länger als der Hamburger Boris Herrmann, der am 28. Januar als erster deutscher Teilnehmer einen starken fünften Platz erreicht hatte.

Den Sieg bei dem spektakulären Rennen um die Welt hatte sich der Franzose Yannick Bestaven in einem historisch engen Finish gesichert. Seine Rennzeit war rund elf Stunden schneller als die von Herrmann, der kurz vor dem Ziel mit einem Fischerboot zusammengestoßen war.