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30, 50 oder 100 Aktien? Ab diesem Moment solltest du lieber in ETFs investieren!

·Lesedauer: 2 Min.
Aktien

Besitzt du 30, 50 oder sogar 100 verschiedene Aktien und überlegst, ob nicht vielleicht ein ETF die bessere Alternative sein könnte? Zugegeben: Das klingt ziemlich plausibel. Grundsätzlich gilt schließlich, dass man als Stock Picker mit einer immer größeren Menge an gehaltenen Aktien sich dem breiten Markt annähert. Jede einzelne Aktie führt nicht mehr zu einer besonders starken Performance im Depot.

Aber einer gewissen Menge könnte ein ETF daher die bessere Option sein. Wobei ich das nicht fix an einer Zahl ausmachen würde. Auch mit 30 oder 50 Aktien kann man als Investor schließlich noch solide und diversifiziert den Markt schlagen. Okay, 100 verschiedene Aktien könnten ein Extremfall sein. Hier ist es vielleicht wirklich clever, über eine passive Variante zumindest einmal nachzudenken.

Trotzdem bin ich geneigt, mich nicht fix auf eine Zahl zu versteifen. Ich sehe nämlich zwei durchaus relevantere Faktoren, die eher zeigen könnten: Unter diesen Prämissen ist ein ETF bei einem ausufernden Portfolio der bessere Ansatz.

Nicht 30, 50 oder 100 Aktien: Dann ist ein ETF besser

Wann ein ausschweifendes Portfolio durch einen ETF ersetzt werden sollte, ist wirklich eine Sache, die ich nicht mit Blick auf die Anzahl der im Portfolio befindlichen Aktien ausmachen würde. Nein, sondern wenn überhaupt eher sekundär darüber: Für mich entscheidender ist nämlich zum einen die Rendite, zum anderen auch der Aufwand, der mit der Pflege des eigenen Portfolios verbunden ist.

Wie gesagt: Wenn man sich als Investor mit einer hohen Aktienanzahl allmählich einer marktüblichen Performance annähert, kann ein ETF die die bessere Wahl sein. Es geht bei der Aktienauswahl schließlich darum, den Markt zu schlagen. Und nicht darum, mit einem maximal breiten Korb selbst den breiten Markt in den eigenen Reihen zu führen. Gelingt es dir daher nicht, ein konzentrierteres marktschlagendes Portfolio zusammenzustellen, so würde ich beim Indexfonds bleiben. Auch mit Blick auf den Aufwand.

Das ist übrigens auch ein zweiter, für mich vertretbarer Grund, um auf ETF zu setzen. Egal ob du mit 50 verschiedenen Aktien den Markt schlägst oder nicht: Es dürfte jedenfalls aufwendig sein, hier am Ball zu bleiben. Selbst die Quartalsberichte könnten ein Lesepensum sein, das viele Investoren überfordert. Bei kostengünstigen Indexfonds fällt selbst ein jährliches Überprüfen der Investitionsthesen weg. Ein solcher Ansatz ist daher gewiss zeitsparender und weniger aufwendig. Das sollten Investoren definitiv auf dem Schirm haben.

Versteife dich nicht auf die Aktienanzahl

Egal ob du daher 30, 50 oder 70 Aktien in deinem Depot hast. Im Extremfall vielleicht sogar 100: Solange du den Markt schlägst und noch Herr der Aktien in deinen Reihen bist, wäre für mich alles in Ordnung. Aufwand und Rendite müssen jedoch im Einklang zueinander stehen. Ansonsten könnte es wirklich an der Zeit sein, über einen oder mehrere ETF als Alternative nachzudenken.

Der Artikel 30, 50 oder 100 Aktien? Ab diesem Moment solltest du lieber in ETFs investieren! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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