Deutsche Märkte geschlossen

3 Wege, um sicher in Meme-Aktien zu investieren

·Lesedauer: 3 Min.

Wichtige Punkte

  • Meme-Aktien sind bei Anlegern beliebt geworden.

  • Mit Meme-Aktien kann man eine Menge Geld verdienen, aber sie bergen auch Risiken.

  • Hier erfährst du, wie du Meme-Aktien in deine Investmentstrategie einbeziehen kannst.

Viele Investoren fühlen sich von Meme-Aktien angezogen, weil sie das Potenzial haben, sehr profitabel zu sein. In diesem Jahr sind die Aktienkurse von Meme-Aktien wie AMC Entertainment Holdings (WKN:A1W90H) und GameStop (WKN:A0HGDX) in die Höhe geschnellt und haben die Anleger dieser Unternehmen, die mit Gewinn verkauft haben, sehr reich gemacht.

Doch das Investieren in Meme-Aktien birgt auch Gefahren. Zum einen ist ein wichtiger Grund für ihr Abheben in diesem Jahr der Medienhype und nicht der tatsächliche Wertzuwachs. Oder anders ausgedrückt: Die rekordverdächtigen Kursgewinne von AMC und GameStop zu Beginn des Jahres spiegeln nicht unbedingt den Wert dieser Unternehmen wider.

In diesem Zusammenhang gibt es bestimmte Gründe, warum AMC und GameStop nicht die sichersten Anlagen sind. AMC stand während der Pandemie mehrmals kurz vor dem Konkurs, während GameStop in einer Zeit, in der Videospiele einfach und bequem online gekauft werden können, immer unwichtiger werden könnte.

Das sind natürlich nur zwei Beispiele. Aber der Punkt ist, dass Meme-Aktien extrem riskant sein können, selbst für erfahrene Investoren.

Wenn du dich also für Meme-Aktien interessierst, gibt es einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um auf Nummer sicher zu gehen. Hier sind ein paar davon.

1. Sei vorsichtig mit Meme-Aktien

Generell gilt: Je breiter dein Portfolio gestreut ist, desto besser bist du vor Verlusten geschützt. Wenn du also Meme-Aktien kaufst, solltest du darauf achten, dass sie nur einen Teil deines Portfolios ausmachen.

Du kannst zum Beispiel beschließen, Geld in Meme-Aktien zu investieren, damit sie 15 % deines gesamten Portfolios ausmachen. Wenn die verbleibenden 85 % aus einer Mischung aus ETFs, Wachstumsaktien und etablierten Dividendenwerten bestehen, ist das weit weniger riskant als 50 % deines Vermögens in Meme-Aktien zu stecken und auf das Beste zu hoffen.

2. Vermeide andere riskante Investitionen (zumindest bis zu einem gewissen Grad)

Eine risikofreie Investition gibt es nicht. Aber wenn du Meme-Aktien kaufst, solltest du auch bei anderen riskanten Investitionen vorsichtig sein.

Meme-Aktien sind hochgradig spekulativ, deshalb solltest du es vermeiden, andere spekulative Investitionen in dein Portfolio aufzunehmen, wie z. B. Penny-Aktien. Außerdem können Kryptowährungen zwar eine solide Investition sein, und viele Menschen haben mit Kryptowährungen gute Erfahrungen gemacht, aber sie können auch extrem volatil sein. Wenn du dich also entscheidest, Meme-Aktien zu besitzen, solltest du den Umfang, in dem du digitale Token kaufst, begrenzen.

3. Die richtigen Erwartungen

Viele Menschen kaufen Meme-Aktien mit dem Ziel, über Nacht reich zu werden. Das wird vielleicht nicht passieren. In diesem Zusammenhang ist es oft so, dass Investoren, die Aktien in der Hoffnung kaufen, schnell ein- und auszusteigen, sich unweigerlich selbst ins Unglück stürzen.

Wenn du Meme-Aktien kaufst, erwarte nicht, dass du sofort belohnt wirst. In diesem Zusammenhang solltest du dich auch darauf einstellen, dass du Geld verlieren könntest. Wenn du mit dieser Einstellung an die Sache herangehst, kannst du besser mit den Schwankungen umgehen, die auf dich zukommen.

Meme-Aktien mögen heutzutage eine beliebte Investition sein, aber sie sind nicht für jeden geeignet. Wenn du dein Geld in Meme-Aktien steckst, solltest du vorsichtig sein. Und vergiss nicht, dass du keine Meme-Aktien kaufen musst, um als Investor erfolgreich zu sein. Wenn du dich mit ihnen nicht wohlfühlst, brauchst du nicht auf diesen Zug aufzusteigen.

Der Artikel 3 Wege, um sicher in Meme-Aktien zu investieren ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Mehr Lesen

Dieser Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, der möglicherweise nicht mit der "offiziellen" Empfehlungsposition eines The Motley Fool Premium-Beratungsdienstes übereinstimmt. Das Hinterfragen einer Investitionsthese - selbst einer eigenen - hilft uns allen, kritisch über Investitionen nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, klüger, glücklicher und reicher zu werden.

Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 21.09.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.