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3 schlechte Geldgewohnheiten, die man sofort aufgeben sollte

Motley Fool Investmentanalyst

Es ist leicht, schlechte Gewohnheiten zu entwickeln, während wir unser Leben gestalten. Einige von uns gehen regelmäßig viel zu spät ins Bett. Andere ernähren sich schlecht. Diese Gewohnheiten können deine körperliche Gesundheit beeinträchtigen.

Doch wenn du nicht aufpasst, können auch scheinbar harmlose Gewohnheiten deiner finanziellen Gesundheit langfristig schaden. Hier sind ein paar besonders gefährliche Geldgewohnheiten, die du beachten solltest.

1. Du hast kein Haushaltsbuch

Ohne ein Haushaltsbuch hast du keine echte Möglichkeit, deine Ausgaben zu verfolgen und zu sehen, wo dein Geld tatsächlich Monat für Monat hingeht. Wenn du kein Haushaltsbuch hast, könntest du dieses Wochenende ungefähr eine Stunde finden, um eines aufzustellen.

Überprüfe dazu deine Bank- und Kreditkartenabrechnungen des vergangenen Jahres, um zu sehen, wie deine verschiedenen Ausgaben aussehen, und liste sie dann zusammen mit den Durchschnittskosten in einer Tabelle auf. Von dort aus kannst du sehen, welche Ausgaben du möglicherweise eliminieren könntest.

2. Du lebst von Gehalt zu Gehalt

Viele Amerikaner leben von der Hand in den Mund ohne Geld in der Bank, auf das sie zurückgreifen können. Wenn das bei dir auch der Fall ist, nimm dein neues Haushaltsbuch und nutze es für kluge finanzielle Entscheidungen, die es dir ermöglichen werden, regelmäßig Geld zu sparen.

Du könntest beispielsweise entscheiden, in einem billigeren Haus zu wohnen, kein Auto mehr zu haben, das du nicht brauchst, seltener in Restaurants zu essen oder die Dienste zu kündigen, die zu viel von deinem Einkommen nur für Unterhaltung auffressen, wie Kabelfernsehen oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Der Schlüssel dazu ist, dir am Ende jedes Monats etwas Spielraum zu lassen, damit du schließlich in der Lage sein könntest, deine Rechnungen auch dann zu begleichen, wenn du ein oder zwei Monate kein Gehalt hast.

3. Du verlässt dich auf Kreditkarten statt auf den Notfallfonds

Es ist einfach, eine Kreditkarte zu nehmen und diese zu überziehen, wenn unerwartete Ausgaben anfallen. Doch je länger du mit dieser Gewohnheit weitermachst, desto mehr Schulden wirst du machen, desto mehr Geld wirst du für Zinsen verschwenden und desto mehr wird deine Kreditwürdigkeit leiden.

Was kann man da tun? Reduziere deine Ausgaben und überweise die Differenz auf die Bank, um einen Notfallfonds zu bilden. Idealerweise sollte dieser genug Geld haben, um die Lebenshaltungskosten für drei bis sechs Monate zu decken. Auf diese Weise wirst du Barreserven haben, auf die du zugreifen könntest, wenn ungeplante Ausgaben entstehen.

Es ist schwer, schlechte Angewohnheiten wieder loszuwerden, besonders wenn es um die Finanzen geht. Doch wenn du dir Mühe gibst, wird sich deine finanzielle Lage bedeutend verbessern.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 04.01.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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