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3 meiner wichtigsten, „emotionalen“ Lektionen vom letzten Börsencrash

·Lesedauer: 3 Min.
Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse

Ein Börsencrash kann viele Lektionen über das Investieren beinhalten. Beispielsweise, dass ein solcher Zeitraum günstig ist, um zu kaufen. Oder auch, dass es beim Investieren eben nicht nur mit den Aktienkursen bergauf geht, sondern hin und wieder mal eine Korrektur oder ein Crash die Märkte nach unten zieht.

Heute wollen wir einen Blick auf meine drei wichtigsten, emotionalsten Lektionen vom letzten Börsencrash riskieren. Die eigene Psyche ist schließlich ein wichtiger Faktor in solchen Marktphasen.

Börsencrash: Unwohlsein kommt, trotzdem weiter investieren!

Eine meiner ersten, emotionalen Lektionen vom letzten Börsencrash ist: Früher oder später könnte es viele Investoren packen. Gemeint ist nicht unbedingt Angst oder Panik. Aber schon das Gefühl, dass man gerade in ein fallendes Messer hinein investiert.

Das ist zugegebenermaßen auch abhängig davon, wie tief der Crash letztlich geht. Investiert man allerdings beispielsweise das erste Mal in eine Aktie, wenn sie bei minus 20 % notiert und sich das Minus auf 40 % beläuft, wird einem schon mulmig. Es fühlt sich an, als würde man konsequent Geld verlieren oder einem immer „wertloseren“ Investitionsvehikel hinterherschmeißen.

Zumindest mir ging es kurzfristig so. Trotzdem habe ich weiter investiert, obwohl dieses Unwohlsein vorhanden gewesen ist. Heute liegen alle Investitionen, die ich damals getätigt habe, deutlich zwei- bis dreistellig prozentual im Plus. Wir sehen daher: Es gilt, dieses Unwohlsein im nächsten Börsencrash einfach zu überwinden.

Meide Angstmedien

Auch im nächsten Börsencrash gibt es natürlich viele Kommentierungen. Beispielsweise wie tief DAX und Co. bereits gesunken sind. Und vermutlich auch, warum dieses Mal alles anders ist. Angst und Panik lassen sich einfach gut verkaufen.

Meine emotionale Lektion hieraus: Meide solche Angst-Medien. Meide diejenigen, die keinen Mindset eines unternehmensorientierten Investors haben. Und die dich womöglich eher in Richtung Stop-Loss beraten, als dich auf günstige, langfristig orientierte Chancen beraten.

Im Börsencrash sind Angst und Panik natürlich allgegenwärtig. Du als Foolisher Investor solltest jedoch die Ausnahme sein, sie nicht zulassen, sondern mit cleveren, günstigen Zukäufen dein Portfolio erweitern. Medien, die Angst und Panik säen, sollten dich besser nicht verunsichern.

Börsencrash: Kopf leer? Watchlist ist wichtig!

Zu guter Letzt ist meine finale Lektion, dass im Börsencrash der eigene Kopf schnell mal leer sein kann. Mich hat es beim letzten Mal zumindest kurzzeitig erwischt. Dabei ging es nicht unbedingt um emotionale Dinge, die auch eine Rolle gespielt haben. Nein, sondern vielmehr um die Fülle der günstigen Möglichkeiten, die blind gemacht haben.

In dieser Phase ist es besonders wichtig, strukturiert zu bleiben. Das erste Mal habe ich hier wirklich meine Watchlist lieben gelernt, auf der Chancen vorhanden gewesen sind, in die ich schon immer investieren wollte, die mir aber nie günstig genug gewesen sind.

Auch im nächsten Börsencrash setze ich auf dieses Mittel, um die Übersicht zu behalten. Mir hat das jedenfalls geholfen, um strukturierte Investitionsentscheidungen treffen zu können.

Der Artikel 3 meiner wichtigsten, „emotionalen“ Lektionen vom letzten Börsencrash ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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