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3 Gründe, warum ich kein Frugalist bin

·Lesedauer: 3 Min.
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Ist es erstrebenswert, ein Frugalist zu sein? Grundsätzlich kann sich jeder Sparer und Investor hierüber natürlich selbst seine Gedanken machen. Es kann zugegebenermaßen attraktiv erscheinen, möglichst frühzeitig ein finanziell selbstbestimmtes Leben zu führen. Und dafür eben früh in seinem Leben einige Opfer zu bringen.

Ich jedenfalls bin kein Frugalist, definiere mich trotz höherer Sparrate jedenfalls nicht so. Das hängt mit drei Gründen zusammen, die ich dir im Folgenden ein wenig näherbringen möchte. Vielleicht sind sie für deine eigene Richtungsfindung überaus entscheidend.

Frugalist sein? Für meine Ziele nicht notwendig

Frugalist zu sein kann, wie gesagt, hilfreich sein, eigene, höhere finanzielle Ziele zu erreichen. Ich persönlich habe mit Blick auf meinen Finanzplan und meine Ziele festgestellt: Ich brauche dieses Extrem nicht, um langfristig orientiert meine Ziele zu erreichen. Ein früherer Ruhestand gehört dazu.

Eiserne Sparziele verfolge ich trotzdem, nur eben nicht so extrem wie einige andere hartgesottene Frugalisten. Für mich ist das ein erster Grund, weshalb ich diesen Ansatz ablehne. Allerdings existieren auch andere, für mich relevantere Gründe, weshalb ich das nicht brauche.

Trotzdem an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Frugal zu leben könnte dir helfen, frühzeitig deine finanziellen Ziele zu erreichen. Es steckt keine Wertung darin, dass ich einem solchen Weg nicht folge.

Auch im Hier und Jetzt leben

Das, was ich bei vielen extremen Formen des Frugalismus vor allem ablehne, ist ein konsequenter Fokus auf die Zukunft. Frugalist zu sein, so manchmal der Tenor, heißt bei einigen: Im Hier und Jetzt fast alle Kosten sparen. Bloß, um zu einem späteren Zeitpunkt ein erfüllteres oder freieres Leben führen zu können.

Da geht mir persönlich zu viel verloren. Ganz ehrlich: Manchmal genieße ich es auch, das Geld nicht besonders zu achten. Essen gehen ist mir beispielsweise wichtig. Sowie auch Urlaube in einer Nicht-Pandemie-Lage. Auch deshalb verfolge ich diesen Weg nicht.

Frugalist zu sein, um sich später mehr leisten oder erfüllen zu können, wäre für mich ein Weg, im Jetzt zu verzichten. Auch das lehne ich ab und gebe hin und wieder gerne etwas mehr aus. Oder achte nicht auf jedes kleine Detail, wie ich noch mehr Geld sparen und beiseitelegen kann.

Nicht nur Frugalist sein: Auch Rendite im Blick

Zu guter Letzt bin ich außerdem kein Frugalist, weil ich eben nicht unentwegt an der Sparquote arbeiten möchte. Nein, sondern weil ich auch andere Dinge in den Fokus rücke, um meine Ziele zu erreichen. Das Sparen alleine dürfte sowieso ein Weg sein, der viele nicht ans gewünschte Ziel führt.

So setze ich auf eine marktschlagende Rendite und Wachstumsaktien, um trotz nicht in Gänze frugalem Lebensstil das, was ich möglicherweise nicht spare, auszugleichen. Für mich ist es im Endeffekt die Mischung, die den besonderen Reiz ausmacht. Bloß zu sparen und konsequent die Sparquote zu erhöhen ist für mich nicht der Weg, der mich glücklich macht.

Der Artikel 3 Gründe, warum ich kein Frugalist bin ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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