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3 Gründe, warum diese Wachstumsaktie ein Monster sein könnte

·Lesedauer: 4 Min.

Wichtige Punkte

  • Square ist eine der besten Aktien, die man besitzen kann, denn die Renditen haben den breiten Markt übertroffen.

  • Der Fintech-Pionier konzentriert sich intensiv auf seine Nutzer, hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und verfügt noch über eine lange Wachstumsperspektive.

  • Der Kauf von Square-Aktien wird das Portfolio eines jeden Anlegers im Wert steigen lassen und ihm ein Engagement im wachsenden Markt für digitale Zahlungen ermöglichen.

Es ist eine kluge Investmentstrategie, in Unternehmen zu investieren, die von großen Verschiebungen profitieren. Ob E-Commerce, Streaming-Entertainment oder Cloud Computing – Investoren haben zahlreiche Trends, denen sie auf der Suche nach guten Unternehmen auf den Grund gehen können.

Als führendes Fintech-Unternehmen, das den digitalen Zahlungsverkehr und das Konzept der bargeldlosen Gesellschaft vorbeeinflusst, ist die Aktie von Square (WKN: A143D6) in den letzten fünf Jahren um mehr als 2.000 % gestiegen. Wenn du noch keine Aktien gekauft hast, mach dir keine Sorgen. Hier sind drei Gründe, warum diese wachstumsstarke Aktie immer noch ein großer Gewinner ist.

1. Das Nutzenversprechen für die Nutzer

Was ein Unternehmen wirklich außergewöhnlich macht, hängt meiner Meinung nach davon ab, wie sehr seine Produkte und Dienstleistungen das Leben seiner Nutzerbasis verbessern. Bei Square ist der Wert ganz klar.

Das Unternehmen wurde gegründet, um kleinen Unternehmen einfache und elegante Tools für die Annahme von Zahlungen zur Verfügung zu stellen. Heute hat sich daraus eine ganze Palette von 30 verschiedenen Software-, Hardware- und Finanzdienstleistungslösungen entwickelt, die den Kunden des Seller Ecosystems helfen, ihr Tagesgeschäft zu bewältigen.

Das wachsende Cash-App-Ökosystem von Square bietet Privatpersonen nicht nur ein Peer-to-Peer-Zahlungstool, sondern auch die Möglichkeit, Geld auszugeben, direkte Einzahlungen einzurichten und in Aktien und Bitcoin zu investieren. All das wird in einer einfach zu bedienenden, verbraucherfreundlichen mobilen App angeboten.

Square hat schon vor Jahren ein großes Marktbedürfnis erkannt und es vor allen anderen genutzt. Selbst der CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, stimmt dem zu. Auf dem Investorentag 2019 seines Unternehmens erwähnte er, dass Square dort innovativ war, wo die große Bank es nicht war, und bezeichnete das junge Unternehmen als perfektes Beispiel für ein Unternehmen, das Dinge tut, die JPMorgan Chase hätte tun sollen.

Sogar im Vergleich zu seinem größten direkten Konkurrenten, PayPal, hat Square einen höheren Net Promoter Score. Das ist ein klares Indiz für die Zufriedenheit der Nutzer.

2. Netzwerkeffekt

Als Betreiber einer zweiseitigen Plattform profitiert Square von einem starken Wettbewerbsvorteil, dem sogenannten Netzwerkeffekt. In dem Maße, wie das Unternehmen über die Cash App – die derzeit 40 Millionen monatlich aktive Nutzer hat – mehr Einzelkonten anzieht, wird das Angebot für Verkäufer, die Zugang zu einer großen potenziellen Kundenbasis haben wollen, sofort wertvoller. Umgekehrt führen mehr Händlerkonten und ein breites Angebot an Einkaufsmöglichkeiten zu mehr Cash App-Kunden.

Im letzten Quartal wickelte das Unternehmen ein Bruttozahlungsvolumen (GPV) von 42,8 Milliarden US-Dollar ab, mehr als doppelt so viel wie im zweiten Quartal 2020. Cash App erwirtschaftete in den drei Monaten einen Bruttogewinn von 546 Millionen US-Dollar, der Bruttogewinn der Verkäufer lag bei 585 Millionen US-Dollar. Beide sind im Jahresvergleich um mehr als 85 % gestiegen.

Der Erfolg von Square beruht darauf, dass das Engagement auf der Plattform zunimmt. In den letzten zwei Jahren hat sich der Zufluss an aktiven Cash-App-Kunden fast verdoppelt. Und Square zieht zunehmend größere Verkäufer an, d. h. solche, die mehr als 125.000 US-Dollar GPV im Jahr akzeptieren. Dass Square in der Lage ist, die Bemühungen seiner wachsenden Nutzerbasis zu steigern, ist ein Zeichen für die zunehmende Stärke des Netzwerks.

3. Große Expansionsmöglichkeiten

Das Management ist der Meinung, dass das beeindruckende Wachstum dieses Fintechs noch lange nicht zu Ende ist. Die Geschäftsführung spricht von einer Umsatzchance von 100 Mrd. US-Dollar auf der Verkäuferseite und 60 Mrd. US-Dollar auf der Verbraucherseite. Der Angriffsplan sieht vor, im Laufe der Zeit immer wieder neue Produkte und Dienstleistungen auf verschiedene Märkte zu bringen.

Die kürzlich angekündigte Übernahme von Afterpay, dem Marktführer im Bereich „Jetzt kaufen, später bezahlen“, ist in dieser Hinsicht sicherlich hilfreich. Da die Händler von Square 85 % ihres Umsatzes in den USA erwirtschaften, eröffnet Afterpay neue globale Möglichkeiten. Das australische Fintech-Unternehmen ist nicht nur hauptsächlich im E-Commerce tätig, sondern mehr als 50 % des Zahlungsvolumens seiner Plattform kommen von außerhalb der USA.

Die bewährte Fähigkeit von Square, das Cash-App- und das Verkäufer-Ökosystem zu integrieren und zu stärken, ist ein wichtiger Grund für den Erfolg. Erst letzten Monat kündigte das Unternehmen Cash App Pay an, eine neue Funktion, die es Einzelpersonen ermöglicht, mit ihrem Cash-App-Guthaben in Geschäften oder online direkt bei Verkäufern zu bezahlen. Die dem Geschäftsmodell von Square innewohnende Möglichkeit, Upgrades und Innovationen einzuführen, ist offensichtlich und wird das Unternehmen zu immer neuen Höhenflügen antreiben.

Dank des hohen Nutzens, des starken Netzwerkeffekts und der noch immer nicht ausgeschöpften globalen Möglichkeiten hat Square das Zeug zu einer Monsteraktie. Wenn du dieses boomende Finanzunternehmen in dein Portfolio aufnimmst, könnte das eine sehr kluge Entscheidung sein.

Der Artikel 3 Gründe, warum diese Wachstumsaktie ein Monster sein könnte ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Dieser Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, die von der "offiziellen" Empfehlungsposition eines Premium-Beratungsdienstes von The Motley Fool abweichen kann. Das Hinterfragen einer Investitionsthese - selbst einer eigenen - hilft uns allen, kritisch über Investitionen nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, klüger, glücklicher und reicher zu werden.
JPMorgan Chase ist ein Werbepartner von The Ascent, einem Unternehmen von The Motley Fool. Dieser Artikel wurde von Neil Patel auf Englisch verfasst und am 20.10.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. Neil Patel besitzt Aktien von Bitcoin und PayPal Holdings. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von AFTERPAY T FPO, Bitcoin, PayPal Holdings und Square. The Motley Fool empfiehlt folgende Optionen: Long Januar 2022 $75 Calls auf PayPal Holdings.

Motley Fool Deutschland 2021

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