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3 Fehler, die du nach einem Börsencrash unbedingt vermeiden musst

·Lesedauer: 3 Min.
Crash: Blick in den Abgrund Korrektur Börsencrash Aktiencrash

Investieren könnte so schön sein, wenn es diesen verfluchten Börsencrash nicht geben würde. Alle paar Jahre gehen die Kurse radikal auf Talfahrt.

An dieser Wahrheit kann man nichts ändern. Man muss es einfach akzeptieren und das Beste daraus machen.

Oder wenigstens die typischen drei Fehler vermeiden, die schon viele Investoren nach einem Börsencrash ruiniert haben. Denn eines ist klar: Am Ende kann die persönliche Rendite nur so groß wie die Summe aller guten und schlechten Entscheidungen sein.

Diesen Fehler hat noch jeder bereut

Der Fehler Nummer 1 ist leider gerade bei Aktien schnell begangen. Der Aktienmarkt ist einer der wenigen Märkte mit einer nahezu tagesaktuellen Preisfindung. Dementsprechend schnell ist ein Verkauf eingeleitet.

Das ist auf anderen Märkten deutlich schwieriger. Einen konkreten Preis für die eigene Immobilie zu bekommen dauert Wochen. Einen Käufer zu finden nicht selten Monate.

Ein Börsencrash am Immobilienmarkt würde vermutlich nicht so schnell auffallen. Am Aktienmarkt hingegen schwingt das Pendel täglich zwischen Angst und Gier.

Sobald der Zeiger auf Angst steht, neigen viele Investoren zum Panikverkauf. Manchmal bleibt dabei ein kleiner Gewinn hängen. Doch oft genug werden ausschließlich Verluste realisiert.

Ein solcher Fehler ist mit das Schlimmste, was man seiner Rendite antun kann. Ich kenne niemanden, der einen Panikverkauf langfristig nicht bereut hätte.

Nach dem Börsencrash wird gerne gezockt

Ebenso fatal wie der Panikverkauf ist der Griff ins fallende Messer. Denn selbstverständlich hat der Investor von Welt immer eine großzügige Bargeldposition, um bei guten Gelegenheiten günstig nachkaufen zu können.

Ein blitzartiger Abverkauf scheint die perfekte Gelegenheit zu sein. Doch aus einem Rabatt von 25 % kann schnell ein Rabatt von 50 % und mehr werden.

Kurzum: Am Aktienmarkt gibt es selten Gelegenheiten, die man von heute auf morgen wahrnehmen muss. Man darf sich Zeit lassen.

Und hüte dich vor Ideen, die ihren Ursprung im Glücksspiel haben. Die Strategie, seinen Einsatz nach einem Börsencrash einfach zu verdoppeln, um den Verlust wieder auszugleichen, hat mit Investieren nichts zu tun.

Irgendwo ist das Gras immer grüner

Den Fehler Nummer 3 machen erstaunlich viele Investoren nach einem Börsencrash. Plötzlich werden die sorgsam recherchierten Investitionsthesen allesamt infrage gestellt.

Unsicherheit macht sich breit. Man stellt seine eigene Kompetenz infrage.

Der Markt zeigt es deutlich. Offenbar hat man auf das falsche Pferd gesetzt und es einfach nur nicht gemerkt.

Schnell werden die üblichen Nachrichtenkanäle konsultiert. Oder den Ratschlägen medienwirksamer Großinvestoren gefolgt. Plötzlich kauft man Anleihen oder Krypto oder sonst irgendetwas, von dem man eigentlich keine Ahnung hat.

Wenn du dir deiner Sache sicher bist, hat ein Börsencrash keine Macht über dich

Kampf oder Flucht sind die natürlichen Instinkte nach einem Börsencrash. Doch weder das eine noch das andere hat Investoren je zu einer Traumrendite verholfen.

Der gute Investor reagiert auf tagesaktuelle Kursbewegungen stets uninteressiert. Alles, was zählt, ist die ureigene Bewertung der fundamentalen Stärke seiner Investitionen.

Eine sichere Rendite gibt es am Aktienmarkt nicht. Es gibt nur Investoren, die sich ihrer Sache extrem sicher sind. So sicher, dass sie nicht in Versuchung kommen, dramatische Fehler zu begehen.

Der Artikel 3 Fehler, die du nach einem Börsencrash unbedingt vermeiden musst ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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