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Die 299 PS des VW ID.4 GTX stehen nur sekundenlang zur Verfügung - anders als beim Tesla Model Y

Elias Holdenried
·Lesedauer: 2 Min.
Die drei übereinander platzierten LEDs des Tagfahrlichts verraten die Sportversion.
Die drei übereinander platzierten LEDs des Tagfahrlichts verraten die Sportversion.

Die neue Topversion des ID.4 trägt als erstes Modell der Wolfsburger den Namenszusatz GTX, der ausschließlich leistungsgesteigerten Varianten elektrischer VW vorbehalten sein wird. Angesichts der konsequenten Elektrifizierungsstrategie der Wolfsburger, könnte es auf lange Sicht sogar die legendären drei Buchstaben GTI ablösen. Fans französischer Klassiker dürfte das "neue" Kürzel bekannt vorkommen. In den Achtzigerjahren trugen bereits gehobene Ausstattungsvarianten einiger Peugeot- und Renault-Modellen den Beinamen GTX.

Höchstleistung für dreißig Sekunden

Der ab Sommer erhältliche ID.4 GTX ist der erste auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten aufbauende Volkswagen mit Allradantrieb. An beiden Achsen sitzt jeweils ein Elektromotor, die zusammen 299 PS zur Verfügung stellen. Die höhere Leistung geht leider mit einer niedrigeren Reichweite einher. Der Strom in der 77 kWh-Batterie reicht beim GTX nach der WLTP-Norm für 480 Kilometer. Der einmotorige und etwas schwächere ID.4 schafft vier Kilometer mehr. Allerdings ist diese Höchstleistung nur dreißig Sekunden lang nutzbar. Der ID.4 GTX ist also die meiste Zeit als 204 PS starker Hecktriebler unterwegs. Wenn man jedoch beherzt auf das Pedal tritt, springt das vordere E-Aggregat zur Hilfe, und der elektrische Allradantrieb sorgt für eine bessere Traktion.

So liegen nach 6,2 Sekunden 100 km/h an. Bei 180 km/h wird die Sportversion abgeregelt. Somit nimmt der rund zwei Tonnen schwere ID.4 GTX der stärksten Version des normalen ID.4 beim Sprint auf 100 km/h über zwei Sekunden ab. Außerdem darf der Allradler zwanzig Stundenkilometer schneller rennen. Fahrer des Tesla Model Y dürften angesichts dieser Fahrleistungen jedoch nur müde lächeln. Schon die 271 PS starke Long Range-Version des Konkurrenzmodells rennt 209 km/h und stößt schon nach 5,8 Sekunden in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vor. Das 450 PS starke Topmodell Performance AWD schafft 241 km/h Spitze und sprintet in 3,7 Sekunden auf Hundert.

Im insgesamt dunkel gehaltenen Innenraum gibt es rote Kontrastnähte.
Im insgesamt dunkel gehaltenen Innenraum gibt es rote Kontrastnähte.

Dezent nachgeschärftes Design

Äußerlich wurde die Sportversion nur dezent modifiziert. An der Front fällt vor allem die neue Signatur der Tagfahrleuchten mit drei übereinander liegenden LEDs auf. Die Heckschürze des GTX ist sportlicher gestaltet und beinhaltet einen grauen Diffusor, während die Türgriffe in Wagenfarbe gehalten sind. Das Leuchtgrafik des LED-Bremslichts hat die Form eines X. Hinter den vorderen Radhäusern und auf der Heckklappe prangen GTX-Schriftzüge. Komplett neue 20, beziehungsweise optional 21 Zoll große Felgen runden die etwas dynamischer gewordene Optik ab. Innen wurde der stärkste ID.4 mit roten Kontrastnähten und schwarzen Akzenten aufgehübscht. Gegen Aufpreis sind Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und ein Sportfahrwerk erhältlich. Mit letzterem ist das SUV knapp 1,5 Zentimeter tiefergelegt und mit der direkter übersetzten Progressivlenkung ausgestattet. Nach Liste kostet der ID.4 GTX mindestens 50.415 Euro. Allerdings kann davon der Umweltbonus in Höhe von 9.000 Euro abgezogen werden.

VW hat dem GTX eine sportlichere Schürze und ein X-förmiges Bremslicht spendiert.
VW hat dem GTX eine sportlichere Schürze und ein X-förmiges Bremslicht spendiert.