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24h Daytona 2021: "All-Star"-Team mit Jimmie Johnson und Co. steht

Mario Fritzsche
·Lesedauer: 4 Min.

Jimmie Johnsons langjähriger NASCAR-Teamboss Rick Hendrick hatte es bereits im November teilweise ausgeplaudert, jetzt ist es offiziell: Johnson wird im Januar 2021 zum achten Mal die 24 Stunden von Daytona in Angriff nehmen. Der siebenmalige NASCAR-Champion fährt für Action Express Racing einen bei diesem Rennen eingesetzten zweiten Cadillac DPi. Johnsons Fahrerkollegen in diesem Auto werden Simon Pagenaud, Kamui Kobayashi und Mike Rockenfeller sein.

"Das Rolex 24 in Daytona ist eines der prestigeträchtigsten Rennen der Welt", erklärt Johnson, der nun, da er seine lange und erfolgreiche NASCAR-Karriere beendet hat, neben seinem IndyCar-Programm mit Chip Ganassi Racing noch das eine oder andere berühmte Rennen im Blick hat.

Johnsons bislang beste Platzierung bei den 24 Stunden von Daytona sind zwei zweite Plätze aus den Jahren 2005 und 2008. "Das Rennen ist sowohl für Team als auch Fahrer eine riesige Herausforderung und verlangt pausenlos höchste Konzentration. Es macht einfach Spaß, daran teilzunehmen, weil es ein einzigartiges Rennen ist", kommentiert Johnson.

Jimmie Johnson fährt die 24h Daytona zum achten Mal, war schon zweimal Zweiter

Jimmie Johnson fährt die 24h Daytona zum achten Mal, war schon zweimal Zweiter<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Jimmie Johnson fährt die 24h Daytona zum achten Mal, war schon zweimal ZweiterMotorsport Images

Motorsport Images

Der Action-Express-Cadillac von Johnson/Pagenaud/Kobayashi/Rockenfeller wird Johnsons traditionelle Startnummer 48 tragen. Diese ist in der IMSA-Szene eigentlich im Besitz von Paul Miller Racing in der GTD-Klasse.

Für das "All-Star"-Team in der Topklasse DPi leiht Miller die 48 aber einmalig aus. Und auch der Hauptsponsor ist Johnson bestens vertraut: Es handelt sich um Ally Financial, den Hauptsponsor in den letzten zwei Jahren seiner NASCAR-Karriere.

"Das wird für mich die Premiere mit Action Express. Von der Vorbereitung in diesem Team bin ich sehr beeindruckt. Dass Ally an Bord ist, freut mich ebenso wie dass ich mit Simon, Kamui und Mike antrete. Sie sind drei Weltklassepiloten mit Erfahrung in diesem Rennen", so Johnson, für den am 30./31. Januar der Gesamtsieg das klare Ziel ist: "Ich habe dieses Rennen schon als Zweiter beendet. Daher freue ich mich darauf, den Angriff zu starten, 2021 einen Platz weiter vorn abzuschneiden."

Action-Express-Teambesitzer Gary Nelson ergänzt: "Das alles hat sich im November mit Unterstützung von Hendrick Motorsports und ihrem beeindruckenden Partner Ally ergeben. Jimmie besitzt in Daytona viel Erfahrung, nicht nur im Oval, sondern auch im Infield. Simon bringt jede Menge Langstreckenerfahrung mit. Kamui bringt ein umfangreiches Wissen zur Abstimmung des Autos ein und ist sehr schnell. Und mit Mike haben wir das Rolex 24 schon im Jahr 2010 gewonnen. Er weiß, wie wir arbeiten. Abschließend möchte ich noch unserem IMSA-Mitbewerber Paul Miller danken dafür, dass er uns die Nummer 48 leiht."

Pagenaud, Kobayashi, Rockenfeller machen "All-Star"-Team komplett

Pagenaud, dessen Hauptaufgabengebiet auch 2021 die IndyCar-Serie ist, bestritt in den vergangenen drei Jahren für das Penske-Team zusätzlich die Langstreckenrennen im IMSA-Kalender. Bei den 24 Stunden von Daytona schloss er 2020 zusammen mit Montoya/Cameron im Acura DPi auf P4 ab.

Kobayashi hat die beiden zurückliegenden Auflagen der 24 Stunden von Daytona gewonnen, jeweils im Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing, wobei die Fahrerkollegen des Japaners ähnlich prominent waren wie es 2021 der Fall sein wird. 2019 siegte Kobayashi mit Alonso/Taylor/van der Zande, 2020 mit Dixon/Briscoe/van der Zande.

2010: Rockenfeller gewinnt die 24h Daytona für Action Express im Riley-Porsche

2010: Rockenfeller gewinnt die 24h Daytona für Action Express im Riley-Porsche<span class="copyright">Eric Gilbert</span>
2010: Rockenfeller gewinnt die 24h Daytona für Action Express im Riley-PorscheEric Gilbert

Eric Gilbert

Rockenfeller, dessen Daytona-Sieg 2010 für Action Express in der DP-Klasse der damaligen Grand-Am-Serie zusammen mit Barbosa/Dalziel/Borcheller gelang, freut sich nach zuletzt vielen Jahren in der GTLM-Klasse auf sein Debüt im DPi-Boliden.

"Ich freue mich wahnsinnig, in Daytona mal wieder in der Topklasse anzutreten. Das ist es, wo ich nach den GT-Jahren wieder hin wollte. Es ist großartig, ein Teil einer so starken Fahrerbesetzung zu sein. Auf dem Papier haben wir alle Zutaten, um erfolgreich zu sein. Ich hoffe, dass wir diesmal wieder um die [Rolex-]Uhr kämpfen werden"", so Rockenfeller

Das Stammauto von Action Express, der Cadillac DPi mit der Startnummer 31, ist im Gegensatz zu jenem mit Johnson/Pagenaud/Kobayashi/Rockenfeller wieder für die gesamte IMSA-Saison gesetzt. Hier sind Pipo Derani und Felipe Nasr die Stammfahrer. Bei den Langstreckenrennen wie in Daytona ist zudem Mike Conway an Bord.

Und was Rick Hendrick und dessen im November passiertes Ausplaudern der Daytona-Neuigkeit betrifft, so bleibt abzuwarten, ob nach Johnson auch der amtierende NASCAR-Champion Chase Elliott noch für ein Cockpit für das Auftaktrennen in die IMSA-Saison 2021 bestätigt wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.