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Die 2 wichtigsten Lektionen, die ich bei ETFs gelernt habe

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Bevor man investiert hat, sollte man natürlich einige wesentliche Lektionen zum Thema Investieren in ETFs gelernt haben. Das umfasst insbesondere die Chancen und die Risiken. Sowie auch, was eine durchschnittliche Rendite über lange Zeiträume im Einzelfall bedeuten kann.

Allerdings ist das ein anderes Thema. Heute wollen wir den Fokus nämlich ein wenig umschwenken. Nämlich dahin gehend, was Foolishe Investoren beim Investieren in ETFs lernen können. Ich habe jedenfalls aus meinen eher geringen passiven Investitionen zwei wichtige Lektionen gelernt. Hier kommen sie … und sie könnten auch für dich überaus wichtig sein.

Lektion aus ETFs: Zeitpunkt nicht entscheidend

Eine erste Lektion, die ich beim Thema ETFs gelernt habe, ist für viele Investoren sehr wesentlich: Der Zeitpunkt für deine Investitionen ist aus mindestens zwei Gründen heraus nicht entscheidend. Wobei auch das unter dem Vorbehalt steht, dass du Volatilität und auch die Möglichkeit eines Crashs ertragen musst.

Wenn das zutrifft, sollten wir eine Sache dringend besprechen: Natürlich ist kurzfristig und in den ersten Jahren vieles möglich. Vielleicht wird dein ETF stark korrigieren. Vielleicht auch mal crashen. Und vielleicht bist du nach einem Zeitraum von drei, vier oder fünf Jahren sogar noch im Minus. Insbesondere, wenn sich das Timing rächt und es wirklich zu einer starken Korrektur kommt.

Jahre, die jedoch eher irrelevant sind. Es geht möglichst frühzeitig darum, den Vermögensaufbau mit Einsatz zu füttern. Das, was wirklich zählt, sind die späten Jahre. Hier dürfte der Zins- und Zinseszinseffekt mit viel Einsatz sein Wirken entfalten. Und einen Großteil deines Vermögensaufbaus bewirken. Ja, das gilt auch für passive Investitionen.

Wer sich über den Zeitpunkt seiner Investitionen in ETFs sorgt, der kann jedoch trotzdem Abhilfe schaffen. Beispielsweise, indem man die Zeitpunkte streut. Ein häufig sogar kostenloser Sparplan ist dabei eine Option. Oder auch das Investieren in selbst gesteckten fixen Intervallen, egal ob monatlich, viertel- oder halbjährlich.

Es geht nicht darum, exotisch zu sein

Eine zweite Lektion, die ich aus meinem ETF-Ansatz gelernt habe, ist ebenfalls überaus wichtig. Bei der Auswahl einzelner Aktien geht es häufig darum, auf Anteilsscheine zu setzen, die nicht unbedingt im Fokus aller Investoren sind. Auch bekannte Namen mit Qualität können natürlich Rendite generieren. Es sind jedoch eher kleine Unternehmen mit wenig Fokus, die in der Regel die besonderen Renditen generieren.

Bei ETFs ist das sehr anders: Es geht hier in der Regel nicht darum, sehr exotisch zu sein. Nein, sondern die Chancen zu maximieren und die Risiken zu minimieren, indem man wirklich relativ einfach auf eine marktbreite Lösung setzt. Der S&P 500, der MSCI World oder auch andere, möglichst breit diversifizierte Lösungen sind dabei ein vielversprechender Ansatz.

Mit exotischen Varianten erhält man häufig einen Chance-Risiko-Mix, der deutlich differenzierter ist. Das kann zwar gut gehen, muss es aber nicht. Warum dann ein zu großes Risiko eingehen, wenn die breite Variante einen konservativen Vermögensaufbau ermöglichen kann?

Der Artikel Die 2 wichtigsten Lektionen, die ich bei ETFs gelernt habe ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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