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2 Gründe, warum Warren Buffett die GameStop-Aktie nicht shorten würde

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Würde Warren Buffett die GameStop-Aktie (WKN: A0HGDX) shorten? Wir können wohl eine Menge diskutieren und sagen. Allerdings bin ich überzeugt: Nein, das Orakel von Omaha würde diese Aktie nicht shorten. Und vermutlich auch keine andere, die er für überteuert hält.

Warum? Das hängt mit zwei Dingen zusammen. Dem Ansatz als Investor sowie dem Chance-Risiko-Verhältnis, dem sich Warren Buffett mit seinen Investitionen aussetzt. Diese zwei Aspekte wollen wir im Folgenden ein kleines bisschen intensiver thematisieren.

Warren Buffett investiert … und shortet nicht

Der prägende Grund, weshalb Warren Buffett weder die GameStop-Aktie noch eine andere jemals shorten würde, hängt für mich mit seinem Ansatz zusammen. Das Orakel von Omaha investiert sein Geld in starke Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen und möchte langfristig von ihnen profitieren. Das Leerverkaufen widerspricht diesem Ansatz fundamental. Denn im Endeffekt investiert man beim Shorten nicht. Nein, sondern man macht das genaue Gegenteil.

Warren Buffett würde vermutlich auch nicht kurzfristig darauf spekulieren, dass eine volatile und maßlos überteuerte Aktie fällt, weil das nicht seinem zeitlichen Anspruch entspricht. Das Orakel von Omaha liebt es, möglichst langfristig in ein Unternehmen zu investieren. Und dabei Renditen zu generieren, die teilweise über 100 % liegen. Auch hier ist das Shorten ein anderer Ansatz. Und häufig eher kurz- bis mittelfristig orientiert.

Das heißt, Warren Buffett investiert und versucht gar nicht erst, eine teure Bewertung zu erwischen, bis sie preiswerter wird. Stattdessen orientiert sich der Starinvestor darauf, sein Geld in großartige Unternehmen langfristig zu investieren. Für mich ein erster Grund, weshalb die GameStop-Aktie keinen Short wert wäre.

Das Chance-Risiko-Verhältnis stimmt nicht

Zudem ist Warren Buffett ein Verfechter des Vermögensaufbaus mit dem Zins- und Zinseszinseffekt. Sowie mit Blick auf ein deutlich ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis, das stets zu seinen Gunsten ausschlagen sollte. Ein Shorten dürfte auch hier nicht in seinem Interesse liegen.

Das hängt grundlegend damit zusammen, dass ein Short maximal 100 % Rendite einbringen kann. Allerdings mehr als 100 % Verlust beinhalten kann, wenn die Aktie doch ein Momentum bekommt und plötzlich steigt. So wie es eben bei der GameStop-Aktie in der extremen Phase und bei Hedgefonds der Fall gewesen ist.

Auf einen solchen Chance-Risiko-Mix würde sich Warren Buffett vermutlich beim Shorten ebenfalls nicht anlassen. Auch deshalb bin ich der Überzeugung: Das Orakel von Omaha wird niemals shorten.

Warren Buffett wird nicht shorten …

Warren Buffett dürfte auch hier seinem Ansatz treu bleiben und niemals shorten. Weder bei der GameStop-Aktie noch bei einer anderen. Stattdessen konzentriert sich das Orakel von Omaha auf einen langfristig orientierten Vermögensaufbau mit Investitionen in die besten Unternehmen. Das sollten wir als Foolishe Investoren besser auch tun.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021