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1500 Mitarbeiter betroffen: Modekonzern Esprit muss Insolvenz anmelden

Eine geschlossene Filiale des Modekonzerns Esprit in Zuerich an der Bahnhofstrasse. - Copyright: picture alliance/KEYSTONE | ENNIO LEANZA
Eine geschlossene Filiale des Modekonzerns Esprit in Zuerich an der Bahnhofstrasse. - Copyright: picture alliance/KEYSTONE | ENNIO LEANZA

Die prominente Modekette "Esprit" will am heutigen Mittwoch (15. Mai) Insolvenz für die Europa-Holding und sechs weitere Gesellschaften in Eigenverantwortung anmelden, berichtet der "Spiegel".

Demnach soll das Unternehmen mitgeteilt haben, dass der Geschäftsbetrieb des Modeunternehmens bis auf Weiteres fortgeführt werden solle. Direkt betroffen seien rund 1500 Beschäftigte, die am Sitz in Ratingen über die Pläne informiert worden seien. Ziel sei es, das maßgeblich aus Deutschland geführte europäische Geschäft "zu restrukturieren und zukunftsfähig neu aufzustellen". Dazu soll es bereits Gespräche mit einem Finanzinvestor geben, der Interesse an den Markenrechten für Europa angemeldet habe und das operative Geschäft fortführen wolle.

Die zweite Insolvenz innerhalb der vergangenen vier Jahre

Zum Hintergrund: Esprit hatte bereits 2020 ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Damals hatte das Unternehmen die Hälfte der 100 Filialen in Deutschland geschlossen und 2000 von insgesamt 6000 Stellen weltweit abgebaut. Auf diesem Wege konnte Esprit zwar wieder Gewinn erwirtschaften, aber kein profitables Geschäft. Offen bleibt mit der neuen Insolvenz, ob die Krise des Unternehmens allein auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist.

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Die Dachgesellschaft Esprit Holdings ist an der Börse in Hongkong gelistet, der Schwerpunkt des Geschäfts befindet sich aber in Europa. Allein auf Deutschland entfiel zuletzt mehr als die Hälfte des Umsatzes.

jel