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150 000 Menschen fordern Teilverbot schädlicher Fischfangmethode

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Umweltschützer haben der EU-Kommission eine von 150 000 Menschen unterschriebene Petition gegen eine umweltschädliche Fischereimethode überreicht. Sie fordern ein Verbot der sogenannten Grundschleppnetzfischerei in Meeresschutzgebieten, wie verschiedene Organisationen am Montag mitteilten. "Fischernetze, so breit wie ein Fußballfeld und hoch wie ein dreistöckiges Haus, pflügen jeden Tag über den Meeresboden", heißt es in der Petition, die der neuen deutschen Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) und EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius von den Naturschützerinnen und Naturschützern überreicht wurde. Innerhalb von Sekunden zerstörten diese extra beschwerten Netze Korallen und töteten Delfine, Robben, Seepferdchen andere Arten im Meer.

Die Praktik steht aber auch in der Kritik, weil sie laut Forschungen CO2 freisetzt und die Fähigkeit des Meeresbodens beeinträchtigt, das Treibhausgas zu speichern.

Lemke machte sich für eine nachhaltigere Fischerei stark. Sie setze sich in den Meeresschutzgebieten für eine strenge Regulierung von Schleppnetz-Fischerei ein, sagte die Grünen-Politikerin. Am Montag traf sie sich bei ihrem Antrittsbesuch in Brüssel mit ihren Amtskolleginnen und Kollegen zum Umweltrat, um unter anderem das Klimapaket "Fit for 55" der EU-Kommission zu besprechen.

Die Petition wird von den Organisationen Oceana, Seas At Risk, Our Fish, WeMove Europe, Whale and Dolphin Conservation und die Environmental Justice Foundation unterstützt. Im Frühling will die EU-Kommission einen Aktionsplan zur Erhaltung der Fischereiressourcen und zum Schutz der Meeresökosysteme beschließen.

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