Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.813,03
    +29,26 (+0,23%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.448,31
    -6,55 (-0,19%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,83 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.812,90
    +5,60 (+0,31%)
     
  • EUR/USD

    1,0426
    -0,0057 (-0,5422%)
     
  • BTC-EUR

    18.315,96
    -239,49 (-1,29%)
     
  • CMC Crypto 200

    420,84
    +0,70 (+0,17%)
     
  • Öl (Brent)

    108,46
    +2,70 (+2,55%)
     
  • MDAX

    25.837,25
    +13,80 (+0,05%)
     
  • TecDAX

    2.894,52
    +8,90 (+0,31%)
     
  • SDAX

    11.930,60
    +49,41 (+0,42%)
     
  • Nikkei 225

    25.935,62
    -457,42 (-1,73%)
     
  • FTSE 100

    7.168,65
    -0,63 (-0,01%)
     
  • CAC 40

    5.931,06
    +8,20 (+0,14%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,11 (+0,90%)
     

1000 Hafenarbeiter in Bremerhaven im Warnstreik

BREMERHAVEN (dpa-AFX) - Mit einem mehrstündigen Warnstreik haben die Hafenarbeiter am Donnerstag in Bremen und Niedersachsen die Abfertigung von Containerfrachtern und Autotransportern lahmgelegt. Im zweitgrößten deutschen Hafen Bremerhaven beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben etwa 1000 Beschäftigte. An der Stromkaje wurden diesen Angaben nach in der Spätschicht keine Containerschiffe mehr be- oder entladen. "Die Brücken stehen alle still", sagte Tobias Uelschen von der Gewerkschaft Verdi. Auch die Autoverladung war betroffen.

"Es geht nicht viel", sagte ein Sprecher des Terminalbetreibers Eurogate. Das Unternehmen arbeitet in Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg. "Wir haben uns darauf vorbereitet. Wir haben unsere Kunden informiert, dass wir in der Spätschicht keine Abfertigung anbieten können." Man erwarte, dass die Arbeit wie angekündigt gegen 18.30 Uhr fortgesetzt werde.

Der erste Warnstreik seit Jahrzehnten soll Druck machen vor der dritten Verhandlungsrunde mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Sie findet am Freitag in Hamburg statt. Verdi verlangt für die rund 12 000 Beschäftigten in den 58 tarifgebundenen Seehafenbetrieben in Hamburg, Niedersachsen und Bremen einen nicht näher bezifferten "tatsächlichen Inflationsausgleich" sowie eine Erhöhung der Stundenlöhne um 1,20 Euro.

In Bremen traten am Neustädter Hafen etwa 75 Beschäftigte ihre Spätschicht nicht an. Am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven beteiligten sich 75 der 80 für die Spätschicht eingeteilten Arbeiter an der Arbeitsniederlegung. In Emden zählte Verdi 200 Kollegen beim Warnstreik.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.