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100. Prozesstag im Wirecard-Verfahren - Streit in Sicht

MÜNCHEN (dpa-AFX) -Im Münchner Wirecard-Prozess steht an diesem Mittwoch 14 Monate nach dem Auftakt der 100. Verhandlungstag bevor. Als Zeugin geladen ist die frühere Aufsichtsrätin Anastassia Lauterbach. Sie muss sich unter anderem auf die Frage einstellen, ob der Wirecard-Vorstand die Arbeit des Kontrollgremiums erschwerte oder behinderte. Voraussichtlich für Gesprächsstoff in- und außerhalb des unterirdischen Gerichtssaals sorgen wird aber auch die Freilassung des Kronzeugen Oliver Bellenhaus am Dienstag.

Damit verbleibt nun der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun als einziger der drei Angeklagten in Untersuchungshaft, seit mittlerweile über dreieinhalb Jahren. Laut Anklage waren Braun und Mitangeklagte Mitglieder einer Betrügerbande, die nicht vorhandene Milliardenumsätze erdichtet haben soll. Der freigelassene Kronzeuge Bellenhaus hat Braun der Mittäterschaft beschuldigt.

Nach Darstellung des früheren Vorstandschefs jedoch war er selbst Opfer der Kriminellen im Unternehmen, Brauns Anwälte beschuldigen den Kronzeugen Bellenhaus der Lüge. Verteidiger Alfred Dierlamm warf der Münchner Justiz nach dessen Freilassung in einer empörten Stellungnahme einen "schmutzigen Deal hinter verschlossenen Türen" vor.