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Hätten Sie das gewusst? 9 Fakten zu Apple

In der Nacht zum 13. September 2018 hat Apple die neuesten Produktinnovationen vorgestellt – genau der richtige Moment, um sich das Kultunternehmen einmal genauer anzusehen. Hier sind neun Fakten für den nächsten Apple-Smalltalk, die nicht jeder kennt.

10 überraschende Fakten zu Apple (Bild: ddp)

Fakt 1: iPhone-Name
Hätten Sie gewusst, dass das mittlerweile schon ikonische iPhone ursprünglich gar nicht so heißen sollte? Im Gespräch waren unter anderem Namen wie Telepod oder iPad – was später bekanntlich mit anderen Spezifikationen auf den Markt kam. Auch der Name Tripod war in der Produktentwicklung angedacht und tatsächlich gar nicht mal so unklug: Tripod sollte die Verbindung von Internet, Telefon und iPod verdeutlichen.

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Fakt 2: Job bei Apple
Sie möchten bei Apple arbeiten? Studieren Sie lieber an der Universität von Harvard. Dort sind die Aufnahmequoten mittlerweile nämlich höher als bei Apple. 2009 betrug die Einstellungsquote der Technikfirma nur zwei Prozent, an der Uni lag sie im gleichen Zeitraum bei sieben Prozent. Bei Apple kann oder darf eben nicht jeder arbeiten.

10 überraschende Fakten zu Apple

Fakt 3: Werbekampagne
Die Apple-Werbung für iPods ist mittlerweile Kult – jeder kennt die schwarze Silhouetten vor buntem Hintergrund. Doch hätten Sie gewusst, dass eben diese Werbung zunächst ganz unspektakulär daher kam? Anfangs waren die tanzenden Menschen nämlich noch in voller Farbpracht zu sehen, was bei den Kunden jedoch gar nicht gut ankam. Zu gewöhnlich und zu beliebig wirkten die Spots. Also kam man auf die Idee der Silhouetten und die Werbung brannte sich in die Köpfe ein.

Fakt 4: Der unbekannte dritte Gründer
Kein anderer Mann steht so für Apple wie Steve Jobs. Doch natürlich war er es nicht alleine, der die Firma gründete. Zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne gründete er Apple 1976 mit einem Startkapital von 1.300 Dollar. Wayne war das ganze jedoch zu unsicher. Er verließ das Projekt nach nur 12 Tagen und verscherbelte seine Anteile für 800 Dollar.

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Fakt 5: Logo
Apropos Ronald Wayne: Bevor der angebissene Apfel zum offiziellen Logo der Marke wurde, hatte der Konzern ein weitaus komplexeres Emblem. Zu sehen war ein Apfelbaum unter dem ein Mann sitzt und liest. Auf einer Banderole prangten die Worte “Apple Computer Co.” rund um das Bild. Eben dieses erste Logo stammte aus der Feder von Ronald Wayne. Nach seinem Weggang kam es jedoch bald zum Logowechsel und man wählte den ikonischen Apfel.

Fakt 6: App Store
Zurück zu Steve Jobs. Auch Genies können sich einmal täuschen. Steve Jobs war anfangs nämlich dagegen, einen App Store für iPod, iPhone und Co. ins Leben zu rufen. Jobs hatte Angst, dass der digitale Marktplatz von Malware und Viren geflutet werden könnte. Schließlich entschied man sich doch für den App Store.

10 überraschende Fakten zu Apple

Fakt 7: Designer
In einem Bereich kann Apple ohne Wenn und Aber punkten: beim Design. Hauptverantwortlich ist hier Jonathan Ive, ein britischer Designer, der seit 1992 mit Apple zusammenarbeitet. Er hat unter anderem die Entwürfe für das iPhone, das MacBook Pro und den iPod ausgearbeitet. Doch hätten Sie gewusst, dass Ive auch einige markante Designs in Kinofilmen mitverantwortet hat? So hat er unter anderem den Roboter Eve – der selbst wie ein Apple-Produkt aussieht – aus dem Film “Wall E” entworfen, sowie die Lichtschwerter in “Star Wars Episode 7”.

Fakt 8: iPhone der 90er
‘Was wäre wenn”-Szenarien sind immer ein beliebtes Gedankenspiel. Was wäre also gewesen, wenn Apple 1991 bereits ein iPhone auf den Markt gebracht hätte? Auf dem damaligen Stand der Technik hätte das Gerät wahrscheinlich drei Millionen Dollar gekostet. Allein der Betriebs-Chip wäre mit 600.000 Dollar kein Schnäppchen gewesen.

Steve Jobs (Getty Images)

Fakt 9: Keycard
Zum Abschluss befassen wir uns noch einmal mit Steve Jobs. Als Apple-Gründer war der Mann zu Lebzeiten sehr bekannt. Gerade in seinem eigenen Konzern kannte Jobs natürlich jeder noch so kleine Angestellte. Aus diesem Grund verzichtete Jobs darauf, eine Keycard oder einen Schlüssel zu den Räumlichkeiten in seiner Firma mit sich zu tragen. Jeder kannte ihn und so wurden ihm immer alle Türen geöffnet.