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10.000 Rohingya-Flüchtlinge wegen Erdrutschen in Bangladesch in Sicherheit gebracht

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10.000 Rohingya-Flüchtlinge wegen Erdrutschen in Bangladesch in Sicherheit gebracht

Die Behörden in Bangladesch haben wegen Erdrutschen und Überschwemmungen rund 10.000 Rohingya von den Hügeln rund um das Balukhali-Flüchtlingslager in Cox's Bazar in Sicherheit gebracht. Mindestens 14 Menschen seien bereits ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Mittwoch mit.

Zehntausende Rohingya, die in den Flüchtlingscamps keinen Platz gefunden haben, hatten sich Unterkünfte auf den umliegenden Hügeln errichtet. Dort kommt es in der Monsunzeit regelmäßig zu Erdrutschen.

Infolge der seit drei Tagen andauernden heftigen Regenfälle kamen bei Erdrutschen und Sturzfluten bislang mindestens 14 Menschen ums Leben, sechs davon Rohingya. Auch rund 7000 Einheimische wurden nach Behördenangaben in Sicherheit gebracht.

Seit Montag fielen in Cox's Bazar laut den Wetterbehörden mehr als 27 Zentimeter Regen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind 2500 Unterkünfte, in denen 12.000 Rohingya leben, von Überschwemmungen betroffen. Auch an Gesundheitseinrichtungen seien Schäden entstanden, sagte UN-Sprecherin Hannah Macdonald der Nachrichtenagentur AFP.

Insgesamt 34 Flüchtlingscamps erstrecken sich über 3000 Hektar in Bangladeschs südöstlichem Grenzbezirk Cox's Bazar. Zusammen bilden sie das größte Flüchtlingslager der Welt. Dort leben mehr als 850.000 Rohingya unter prekären Verhältnissen. Viele Angehörige dieser muslimischen Minderheit waren im Jahr 2017 vor einer brutalen Militäroffensive aus dem benachbarten Myanmar geflohen.

noe/gt

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