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1. FC Union: Unions letzter Test wird zum Jubiläums-Fest

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Berlin. Die Tradition schwingt beim 1. FC Union immer mit. In der Klubhymne, die vor jedem Spiel erklingt, werden die Schlosserjungs aus Oberschöneweide besungen, mit denen damals alles anfing. Wenn die Köpenicker am Sonnabend gegen den 1. FC Nürnberg antreten (17.30 Uhr), dann geht der historische Bezug noch ein bisschen weiter. Als SC Union Oberschöneweide empfingen die Berliner die Franken schon am 7. August 1920 im damals neu erbauten Sportpark Sadowa, es war das offizielle Eröffnungsspiel an dem Ort, der heute als Stadion an der Alten Försterei bekannt ist.

Union feiert also ein Jubiläum, 100 Jahre Fußball an der Wuhlheide. Und fast wäre kaum jemand zum Mitfeiern dagewesen. Doch seit 1. September dürfen wieder bis zu 5000 Teilnehmer bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel dabei sein. Deshalb sollen gut 4500 Fans beim Fest-Testspiel in das Stadion kommen. Unter Einhaltung strenger Hygieneregeln und nur mit personalisierten Tickets, die ausschließlich online gebucht werden können. Sogar Restkarten standen am Freitag ab 16 Uhr für Vereinsmitglieder noch zur Verfügung.

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Es ist ein Vorgeschmack darauf, was in den kommenden Wochen in der Bundesliga zum Standard werden könnte. Nächste Woche beginnt die Saison mit den Erstrundenpartien im DFB-Pokal, in zwei Wochen startet die Liga. In Köpenick dürfen sich die Fans schon mal an die neue Art des Stadionbesuchs mit Maske und vielen Vorschriften gewöhnen.

Auf dem Platz, auf dem Mittelfeldspie...

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