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Ölpreise ziehen weiter an – Höchstes Niveau seit Anfang 2020

·Lesedauer: 1 Min.

Marktbeobachter erklären den Ölpreisanstieg unter anderem mit einem extremen Kälteeinbruch in den USA, der die Förderung von Rohöl behindert.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise haben am Montag den Höhenflug vom vergangenen Freitag fortgesetzt und die höchsten Werte seit über einem Jahr erreicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,59 US-Dollar. Das waren 1,16 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,35 Dollar auf 60,82 Dollar.

Im frühen asiatischen Handel erreichten der US-Ölpreis bei 60,95 Dollar und der Brent-Preis bei 63,76 jeweils den höchsten Stand seit Januar 2020. Bereits am vergangenen Freitag gab es einen kräftigen Preisanstieg, den Marktbeobachter unter anderem mit Kursverlusten des US-Dollar erklärten. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger, da es in Dollar gehandelt wird. Dies stärkt die Nachfrage und stützt die Ölpreise. Seit Freitagmittag haben die Ölpreise mittlerweile jeweils etwa fünf Prozent zugelegt.

Am Markt wurde auch auf die kalte Witterung in wichtigen Industriestaaten verwiesen. So habe unter anderem ein extremer Kälteeinbruch in den USA die Förderung, den Transport und die Verarbeitung von Rohöl zu Treibstoffen behindert und die Preise gestützt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.