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Ölpreise wenig verändert nach jüngsten Kursschwankungen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Freitag nach jüngsten Kursschwankungen stabilisiert. Im Mittagshandel hielten sich die Notierungen weiterhin auf dem Niveau vom Vorabend. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 79,13 US-Dollar. Das waren drei Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg geringfügig um 7 Cent auf 74,15 Dollar.

Im Wochenverlauf zeigten sich mehrfach Kursschwankungen am Ölmarkt. US-Militärschläge gegen die Huthi-Rebellen im Jemen belegten die hohe Eskalationsgefahr im ölreichen Nahen und Mittleren Osten und sorgten zeitweise für steigende Ölpreise. Zuvor hatten die Rebellen abermals ein Schiff im Roten Meer angegriffen und damit die wichtige Handelsroute bedroht.

Rohstoff-Experten der Commerzbank verwiesen auf jüngste Aussagen der Internationalen Energieagentur (IEA), die von einer angespannten Sicherheitslage im Roten Meer gesprochen hatte. Die Commerzbank-Analysten bezifferten die Menge an Rohöl, die durch das Rote Meer transportiert wird, auf rund 7,2 Millionen Barrel pro Tag. Dies umfasse rund zehn Prozent des Ölhandels auf dem Seeweg. Derzeit würde eine immer größere Anzahl an Öltankern umgeleitet.

Trotz der angespannten geopolitischen Lage rechnen die Commerzbank-Experten in den kommenden Handelstagen nicht mit stärkeren Preisrückgängen am Ölmarkt: "Wir erachten die Ölpreise bis auf Weiteres als gut unterstützt."