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Ölpreise: US-Öl unter Druck - Brent-Öl steigt leicht

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag uneinheitlich in die neue Woche gestartet. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,24 US-Dollar. Das waren 10 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 79 Cent auf 73,00 Dollar. Wegen eines Feiertages in den USA war diese Sorte zuletzt am Donnerstag gehandelt worden.

Börsianer sprachen von einem nervösen Handel angesichts der rapiden Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus. Diese ist in den USA weiter auf dem Vormarsch: Die Zahl der im Schnitt gemeldeten Neuinfektionen pro Tag überschritt in der vergangenen Woche den Höchstwert der heftigen Delta-Welle im Sommer. China verzeichnete derweil an diesem Montag die bislang höchste Zahl neuer lokaler Coronafälle in diesem Jahr.

Die deutliche Erholung der Erdölpreise vom ersten Corona-Jahr 2020 war zuletzt etwas ins Stocken geraten. Die schnelle Ausbreitung von Omikron könnte zu neuen Einschränkungen des Wirtschaftslebens führen und so die Nachfrage nach Öl schmälern.

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