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Ölpreise steigen - Förderpolitik Saudi-Arabiens und US-Reserven stützen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Bis zum Mittag haben sie die Gewinne aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 78,25 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,46 Dollar auf 74,37 Dollar.

Eine erneute Warnung des führenden Ölförderlandes Saudi-Arabien zeigte nach Einschätzung von Marktbeobachtern weiter Wirkung. Der Energieminister Saudi-Arabiens, Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud, hatte am Vortag vor Spekulationen auf fallende Ölpreise gewarnt. Die Aussage erfolgte etwa eine Woche vor dem nächsten Treffen von Vertretern der Ölallianz Opec+.

Die Vertreter der Opec+, in der Mitgliedsstaaten des Kartells und andere wichtige Ölstaaten wie Russland zusammengeschlossen sind, werden bei dem Treffen die Förderpolitik in der zweiten Jahreshälfte beraten. Zuletzt hatten Mitgliedsstaaten des Ölverbunds im März eine Kürzung der Fördermenge angekündigt, um die Ölpreise zu stützen.

Zudem wurden die Ölpreise durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA gestützt. Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 6,8 Millionen Barrel verzeichnet hatte. Sinkende Ölreserven in den USA stützen in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die Daten der US-Regierung zu den Ölreserven erwartet. Sollten die offiziellen Kennzahlen die API-Daten bestätigen, wäre es der stärkste Rückgang der Lagerbestände seit Ende März.