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Ölpreise sinken - Steigende Infektionszahlen belasten

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Am Markt wurde der Verkaufsdruck mit jüngsten Infektionszahlen in der Corona-Krise erklärt, wobei ein starker Anstieg in Indien in den Fokus rückte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 62,84 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 45 Cent auf 59,32 Dollar.

Am Ölmarkt rückte die Corona-Krise wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Unter anderem wurde ein starker Anstieg der Neuinfektionen in Indien gemeldet, dem drittgrößten Ölimporteur der Welt. Trotz jüngster Fortschritte bei den Impfkampagnen blickten die Investoren besorgt auf die Infektionszahlen, hieß es. Die Entwicklung zeige, dass die Corona-Krise die konjunkturelle Entwicklung vorerst bremsen werde.

Daten zur Entwicklung der Ölreserven in den USA lieferten den Preisen keinen Rückenwind. Am Mittwoch hatte die US-Regierung gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 3,5 Millionen Barrel auf 498,3 Millionen Barrel gesunken waren. Analysten hatten nur einen Rückgang um 2,0 Millionen Barrel erwartet. Fallende Ölreserven in den USA stützen in der Regel die Ölpreise.