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Ölpreise sinken erneut deutlich - China-Sorgen belasten

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Mittwoch an die starken Verluste vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 80,24 US-Dollar. Das waren 1,86 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,65 Dollar auf 76,28 Dollar.

Seit dem Jahresbeginn haben Nachfragesorgen die Ölpreise kräftig unter Druck gesetzt. Die Notierung für Rohöl aus der Nordsee ist in den ersten Handelstagen des neuen Jahres um etwa sechs Dollar je Barrel eingebrochen.

Zuletzt hatten unerwartet schwache Konjunkturdaten aus China belastet. Am Ölmarkt wird sorgenvoll die massive Corona-Infektionswelle in der Volksrepublik verfolgt. Weiter steigende Infektionen könnten kurzfristig die Nachfrage belasten, sagte Rohstoffexperte Warren Patterson von der ING Bank.

Marktbeobachter verwiesen zudem auf die Gefahr einer Verschärfung der Lage in China. Mit der bevorstehenden Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest Ende Januar wird sich das Coronavirus voraussichtlich noch stärker ausbreiten, was die zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter belasten dürfte.

Hinzu kommt die Aussicht auf eine schwache konjunkturelle Entwicklung in den USA. Zudem wird am Markt auf die ungewöhnlich milden Wintertemperaturen in Europa verwiesen, die für eine geringere Nachfrage nach Rohöl sorgen.