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Ölpreise legen zu - Starke Gewinne auf Wochensicht

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Freitag erneut gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 84,94 US-Dollar. Das waren 92 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 1,17 Dollar auf 79,55 Dollar.

In der laufenden Woche haben die Erdölpreise ihren schwachen Jahresstart fast wettgemacht. Seit Montag ist der Brent-Preis um etwa sechs Dollar je Barrel gestiegen. Gründe für die Preisaufschläge sind unter anderem Hoffnungen auf eine konjunkturelle Stabilisierung in China. Mit der konjunkturellen Belebung nach dem Ende der harten Corona-Maßnahmen rechnen Experten mit einem Anstieg des Ölverbrauchs in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

So dürfte auch die Nachfrage aus dem chinesischen Verkehrssektor anziehen. "Immerhin erwartet ein hochrangiger Offizieller der chinesischen Regierung eine Verdopplung des Reiseaufkommens zu den Neujahrsfeierlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr", schreibt Commerzbank-Experte Carsten Fritsch in einer Analyse. Die erwartete wirtschaftliche Erholung könne nun früher kommen als bisher erwartet. "Zusätzlich unterstützt durch eine konjunkturbedingte Festigung der Ölnachfrage in den OECD-Ländern drohte am Markt ohnehin schon eine empfindliche Unterversorgung in der zweiten Jahreshälfte."

Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Rohstoffexperten dürfte die tägliche Nachfrage nach Rohöl in China in diesem Jahr um 800 000 Barrel steigen. Das dürfte dann zu einer rekordhohen Nachfrage von etwa 16 Millionen Barrel pro Tag führen.