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Ölpreise legen etwas zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch etwas zugelegt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 93,35 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 87,64 Dollar.

Zu den leichten Kursgewinnen trug auch der gefallene Dollarkurs bei. Dieser macht Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Am Vortag waren die Ölpreise noch zeitweise merklich unter Druck geraten. Die höher als erwartet ausgefallene Inflationsrate im August hatte die Erwartung an weitere Zinserhöhungen verstärkt. Dies dürfte die Konjunktur belasten und damit auch die Nachfrage nach Rohöl.

Neue Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) bewegten den Markt kaum. Wegen der schwächelnden chinesischen Wirtschaft hat der Interessenverband der westlichen Industriestaaten seine Schätzung für die weltweite Öl-Nachfrage gekürzt. Der tägliche Bedarf dürfte im laufenden Jahr lediglich um zwei Millionen Barrel (159 Liter) auf durchschnittlich 99,7 Millionen Barrel steigen. Zuvor hatte er den Anstieg 110 000 Barrel höher veranschlagt.

Als Grund führte die IEA die Lockdowns in China an, die die zweitgrößte Volkswirtschaft weiter schwächten. Mit der sich abkühlenden Konjunktur sinke dort auch der Ölbedarf. Die tägliche Nachfrage Chinas werde im laufenden Jahr um 420 000 Barrel zurückgehen, prognostizierte die Energieagentur. Der Rückgang fällt deutlich stärker aus als bisher angenommen.

Im Tagesverlauf richtet sich die Aufmerksamkeit am Ölmarkt auch auf neue Lagerdaten aus den USA. Am Dienstag hatte das American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Lageraufbau mitgeteilt. Die Vorratsdaten bewegen die Ölpreise meist deutlich, da sie Auskunft über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage geben.