Werbung
Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 22 Minuten
  • DAX

    18.241,00
    +77,48 (+0,43%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.937,53
    +30,23 (+0,62%)
     
  • Dow Jones 30

    39.150,33
    +15,53 (+0,04%)
     
  • Gold

    2.337,00
    +5,80 (+0,25%)
     
  • EUR/USD

    1,0728
    +0,0031 (+0,29%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.295,08
    -2.738,07 (-4,56%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.261,81
    -47,91 (-3,66%)
     
  • Öl (Brent)

    81,03
    +0,30 (+0,37%)
     
  • MDAX

    25.563,69
    +267,51 (+1,06%)
     
  • TecDAX

    3.286,67
    +0,04 (+0,00%)
     
  • SDAX

    14.540,53
    +66,82 (+0,46%)
     
  • Nikkei 225

    38.804,65
    +208,18 (+0,54%)
     
  • FTSE 100

    8.271,98
    +34,26 (+0,42%)
     
  • CAC 40

    7.671,69
    +43,12 (+0,57%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.689,36
    -32,24 (-0,18%)
     

Ölpreise nach jüngster Talfahrt kaum verändert

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten in den vergangenen Handelstagen stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 72,37 US-Dollar. Das waren vier Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juni-Lieferung fiel um 20 Cent auf 68,44 Dollar.

Damit haben die Notierungen ihre jüngste Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. Zurzeit notiert der Preis für Brent-Öl nur knapp über dem tiefsten Stand seit März. Das für den europäischen Markt wichtige Rohöl aus der Nordsee hat sich seit Beginn der Woche um mehr als sechs Dollar je Barrel verbilligt.

Beim Preis für US-Öl kam es in der vergangenen Nacht zudem zu einem ungewöhnlich starken Preiseinbruch. Für kurze Zeit rutschte der WTI-Preis um mehr als fünf Dollar je Barrel auf bis zu 63,64 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2021 ab. Marktbeobachter sprachen von einer zeitlich begrenzten Panikreaktion chinesischer Händler, die durch automatisierte Verkäufe verstärkt worden sei.

Belastet werden die Ölpreise vor allem durch trübe Konjunkturaussichten. In China waren Konjunkturdaten zuletzt enttäuschend ausgefallen. In den USA wird im laufenden Jahr mit einer Rezession gerechnet, die auch die Nachfrage nach Rohöl, Benzin und Diesel beeinträchtigen würde.

Ein Grund für den Konjunkturpessimismus am Ölmarkt sind die kräftigen Zinsanhebungen, mit denen sich wichtige Notenbanken gegen die hohe Inflation stemmen. Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwoch den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben und die Europäische Zentralbank (EZB) an diesem Donnerstag.