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Ölpreise geraten unter Druck - Marktturbulenzen belasten

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Mittwoch durch die erneuten Turbulenzen an den Finanzmärkten unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete 76,02 US-Dollar. Das waren 1,42 weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Lieferung fiel um 1,48 Dollar auf 69,83 Dollar. Damit sank der WTI-Preis erstmals seit Dezember 2021 unter die Marke von 70 Dollar.

Belastet wurden die Ölpreise durch die erneuten Turbulenzen an den Finanzmärkten. Diese wurden durch die angeschlagene Großbank Credit Suisse ausgelöst. Die Aktie der Bank brach an den Märkten ein, nachdem der Großaktionär Saudi National Bank weitere Hilfe ausgeschlossen hatte. In Europa gerieten die Aktienmärkte unter Druck. Darunter litten auch die Ölpreise. Die Nachfrage nach Rohöl könnte bei einer Konjunkturabschwächung leiden.

Belastet wurden die Ölpreise auch durch den deutlich gestiegenen Wechselkurs des Dollar. Der Dollar wird als sicherer Hafen gesucht. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, macht ein höherer Kurs Rohöl für Käufer in anderen Währungsräumen teurer. Dies dämpft die Nachfrage.

Zu Handelsbeginn hatten die Ölpreise noch zugelegt. Konjunkturdaten aus China hatten den Ölpreisen Rückenwind gegeben. Die Wirtschaftstätigkeit in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zeigte in den ersten beiden Monaten des Jahres weitere Anzeichen einer Belebung, unter anderem in der Ölraffination, auch wenn die Erholung insgesamt weiterhin unausgewogen ist.