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Ölpreise geben nach - Russland erwartet keine weitere Förderkürzung der Opec+

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Donnerstag leichte Verluste aus dem frühen Handel bis zum Mittag ausgeweitet. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung nach Kursgewinnen in den vergangenen Handelstagen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 77,28 US-Dollar. Das waren 1,08 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 1,16 Dollar auf 73,18 Dollar nach.

Am Markt wurde auf Aussagen des russischen Vize-Ministerpräsidenten Alexander Nowak vom Donnerstag verwiesen. Der frühere Energieminister hatte sich etwa eine Woche vor einem Treffen der Opec+ zur Förderpolitik des Ölverbunds geäußert. In der Opec+ sind Mitglieder des Ölkartells Opec und andere wichtige Förderländer wie Russland organisiert. Nach Einschätzung von Nowak ist es unwahrscheinlich, dass die Opec+ eine erneute Kürzung der Fördermenge beschließen werde.

Zuvor waren die Ölpreise bis zur Wochenmitte unter anderem wegen Aussagen aus dem großen Förderland Saudi-Arabien gestiegen. Energieminister Abdulaziz bin Salman hatte Investoren gewarnt, auf fallende Ölpreise zu setzen. Spekulanten hätten sich schon einmal die Finger verbrannt, als einige Opec-Länder vor wenigen Wochen überraschende Produktionskürzungen verkündeten.