Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 37 Minuten
  • DAX

    15.258,50
    +43,50 (+0,29%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.974,71
    +12,81 (+0,32%)
     
  • Dow Jones 30

    33.745,40
    -55,20 (-0,16%)
     
  • Gold

    1.727,20
    -5,50 (-0,32%)
     
  • EUR/USD

    1,1902
    -0,0016 (-0,13%)
     
  • BTC-EUR

    53.108,13
    +1.635,16 (+3,18%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.336,87
    +42,28 (+3,27%)
     
  • Öl (Brent)

    60,12
    +0,42 (+0,70%)
     
  • MDAX

    32.671,56
    +199,06 (+0,61%)
     
  • TecDAX

    3.464,29
    +10,54 (+0,31%)
     
  • SDAX

    15.707,16
    +109,31 (+0,70%)
     
  • Nikkei 225

    29.751,61
    +212,88 (+0,72%)
     
  • FTSE 100

    6.885,71
    -3,41 (-0,05%)
     
  • CAC 40

    6.183,21
    +21,53 (+0,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.850,00
    -50,19 (-0,36%)
     

Ölpreise geben kräftig nach

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag trotz anhaltender Blockade des Suezkanals kräftig gefallen. Händler nannten die nervöse Stimmung an den Finanzmärkten und den festen Dollar als Belastungsgrund. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete zuletzt 62,02 US-Dollar. Das waren 2,39 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,37 Dollar auf 58,45 Dollar.

Schon seit einigen Tagen schwanken die Erdölpreise stark. Preisauftrieb kam zuletzt von der Blockade des Suezkanals durch ein großes Containerschiff. Bisher ist es nicht gelungen, das Schiff aus seiner festgefahrenen Lage zu befreien. Der Suezkanal ist für den Rohöltransport eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Sie verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und ist relevant für Öllieferungen vom Mittleren Osten nach Europa und in die USA sowie in der Gegenrichtung von Europa nach Asien.

Am Donnerstag spielte die Blockade am Erdölmarkt aber nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr wurden die Preise durch die wankelmütige Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Hinzu kam der aufwertende US-Dollar, der Rohöl für Investoren außerhalb des Dollarraums aufgrund von Wechselkurseffekten verteuert und damit die Nachfrage von dort belastet.