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Ölpreise steigen in freundlicher Marktstimmung

·Lesedauer: 1 Min.

Die Kauflaune an den Märkten lässt auch die Ölpreise ins Plus drehen. Die Zuversicht der Investoren dürfte den Preisen weiteren Auftrieb geben.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise sind am Montag im Zuge einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten gestiegen. Nachdem die Notierungen im frühen Handel noch gesunken waren, drehten sie bis zum Mittag in die Gewinnzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 51,71 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am vergangenen Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 42 Cent auf 48,65 Dollar.

Im Handelsverlauf wurde der Ölmarkt von einer allgemeinen Kauflaune mit nach oben gezogen. Nachdem zunächst die Aktienmärkte in Asien überwiegend zulegen konnten, zeigten sich auch an den europäischen Börsen zuletzt kräftige Kursgewinne.

Zuvor hatte der amtierende US-Präsident Donald Trump ein vom Kongress mit überparteilicher Mehrheit beschlossenes Corona-Konjunkturpaket im Umfang von rund 900 Milliarden Dollar (etwa 740 Milliarden Euro) in Kraft gesetzt. Zunächst hatte Trump das Paket noch als unzureichend abgelehnt und damit der Hoffnung auf eine stärkere Konjunkturerholung in der größten Volkswirtschaft der Welt einen Dämpfer versetzt.

Auch die Einigung auf einen Handelsvertrag zwischen der Europäischen Union und Großbritannien vom vergangenen Donnerstag wirkte nach. Ohne dieses Abkommen wäre Großbritannien ohne jegliches Abkommen aus dem europäischen Binnenmarkt ausgeschieden. Für mehr Zuversicht bei den Investoren an den Finanzmärkten sorgte auch der Beginn von Corona-Impfungen in der Europäischen Union.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.