Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 26 Minuten
  • Nikkei 225

    41.190,68
    -1.033,32 (-2,45%)
     
  • Dow Jones 30

    40.000,90
    +247,10 (+0,62%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.086,94
    +2.540,45 (+4,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.281,11
    +82,54 (+6,89%)
     
  • Nasdaq Compositive

    18.398,45
    +115,04 (+0,63%)
     
  • S&P 500

    5.615,35
    +30,81 (+0,55%)
     

Ölpreise bauen Gewinne aus - Opec+ vor neuen Schritten

SINGAPUR (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Freitag ihre Gewinne vom Vortag leicht ausgebaut. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 87,09 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 21 Cent auf 83,84 Dollar.

Am Donnerstag hatten die Erdölpreise deutlich zugelegt, nachdem sich Russlands stellvertretender Ministerpräsident Alexander Nowak zur künftigen Förderpolitik äußerte. Man habe sich mit den anderen Ländern des Rohölverbunds Opec+ auf weitere Angebotsbeschränkungen geeinigt, Details sollen aber erst kommende Woche verkündet werden, erklärte Nowak.

Schon seit einiger Zeit begrenzen vor allem die beiden großen Förderländer Saudi-Arabien und Russland ihre Öllieferungen. Damit wollen sie verhindern, dass die Erdölpreise aufgrund der weltweiten Konjunkturschwäche zu stark unter Druck geraten. Dem Ölverbund Opec+, der von den beiden Ländern angeführt wird, gehören rund zwanzig Förderstaaten an.

Für zusätzliche Unterstützung sorgt am Ölmarkt, dass sich China zunehmend gegen die Schwäche seiner Wirtschaft stemmt. Zuletzt wurden weitere Schritte zur Stabilisierung des kriselnden Immobilienmarkts und zur Stützung der heimischen Währung Yuan unternommen. China gehört mit den USA zu den größten Ölverbrauchern der Welt.