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Ölpreise bauen frühe Gewinne aus - IEA verweist auf Abbau der Ölreserven

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Bis zum Mittag haben sie die leichten Gewinne aus dem frühen Handel deutlich ausgebaut. Marktbeobachter verwiesen auf den aktuellen Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), der einen starken Rückgang der weltweiten Ölreserven beschreibt.

Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 69,31 US-Dollar. Das waren 76 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 76 Cent auf 66,04 Dollar.

Zur Wochenmitte rückten Aussagen der IEA in den Mittelpunkt des Interesses der Anleger am Ölmarkt. Der Interessenverband führender Industriestaaten hat zwar die Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl gesenkt und auf die Verschärfung der Corona-Krise in Indien verwiesen. Die IEA-Experten machten in ihrem Bericht aber auch deutlich, dass sich die überschüssigen Lagerbestände an Rohöl im Vergleich zum Vorjahr stark verringert haben.

Außerdem wurden die Ölpreise auch durch neue Lagerdaten aus den USA gestützt. Das American Petroleum Institute (API) gab am Dienstagabend einen Rückgang der Ölreserven bekannt. Am Mittwochnachmittag veröffentlicht das Energieministerium die offiziellen Lagerdaten. Diese werden am Markt stark beachtet und können den Ölpreisen neue Impulse geben.

Darüber hinaus arbeitet der Betreiber der großen US-Ölpipeline, die nach einem Cyberangriff ausgefallen ist, weiter an einem Neustart der Systeme. Der Betreiber Colonial will die Pipeline aber bis Ende der Woche wieder weitgehend zum Normalbetrieb zurückbringen. Über die Pipeline läuft ein großer Teil der Benzinversorgung der US-Ostküste. Die Auswirkungen am Erdölmarkt halten sich bisher in Grenzen. Fachleute erwarten aber Probleme, falls der Ausfall länger andauern sollte.

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