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Ölpreis-Verluste vom Vortag zunächst gestoppt

Mangels neuer Handelsimpulse geben die Ölpreise zu Wochenbeginn leicht nach. Lediglich die Meldung über einen Anstieg aktiver Ölfelder in den USA von vergangener Woche wirken noch etwas nach.


Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel nicht an ihre deutlichen Verluste vom Vortag angeknüpft. Der Preis für ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar stieg am Morgen leicht um acht Cent auf 61,30 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung stieg um zwei Cent auf 55,98 Dollar.

Für Druck auf die Ölpreise sorgten am Vortag Lagerdaten aus den USA. Zwar sind die Rohölbestände deutlicher gesunken als erwartet. Die Benzinbestände stiegen aber vergleichsweise stark und die US-Ölproduktion stieg auf ein neues Rekordniveau.



Analysten deuteten die Daten als Hinweis auf eine möglicherweise schwächere Rohölnachfrage seitens der Raffinerien. Diese fragen Erdöl nach und verarbeiten es zu Ölprodukten wie Benzin weiter. Steigen die Benzinreserven an, lässt dies eine schwächere Produktion der Raffinerien erwarten und somit eine geringere Rohölnachfrage. Dies kann auf den Ölpreisen lasten.


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