Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.419,33
    +48,88 (+0,28%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.872,57
    +17,21 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    39.131,53
    +62,42 (+0,16%)
     
  • Gold

    2.045,80
    +15,10 (+0,74%)
     
  • EUR/USD

    1,0823
    -0,0005 (-0,04%)
     
  • Bitcoin EUR

    47.092,36
    +108,62 (+0,23%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    76,57
    -2,04 (-2,60%)
     
  • MDAX

    25.999,48
    -100,28 (-0,38%)
     
  • TecDAX

    3.394,36
    -10,65 (-0,31%)
     
  • SDAX

    13.765,66
    -59,10 (-0,43%)
     
  • Nikkei 225

    39.098,68
    +836,48 (+2,19%)
     
  • FTSE 100

    7.706,28
    +21,79 (+0,28%)
     
  • CAC 40

    7.966,68
    +55,08 (+0,70%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.996,82
    -44,80 (-0,28%)
     

Dax steigt auf Rekordhoch

Noch vor einem Monat war die Stimmung an den Börsen schlecht. Verlusttag reihte sich an Verlusttag, das hohe Zinsniveau hielt viele Anleger vom Aktienkauf ab. Nun hat sich das Bild überraschend schnell gewandelt.

Der DAX hat ein neues Allzeithoch erreicht.
Der DAX hat ein neues Allzeithoch erreicht. (Reuters Staff / reuters)

Frankfurt/Main - Getrieben von der Aussicht auf wieder sinkende Leitzinsen hat der Dax am Dienstag seinen etwa vier Monate alten Rekord gebrochen. Der Leitindex kletterte um 0,78 Prozent auf 16 533,87 Punkte und übertrumpfte so die Bestmarke von Ende Juli, die knapp 16 529 Punkte betragen hatte. Die Jahresendrally geht damit weiter.

Allein im November hatte der Dax 9,5 Prozent an Wert gewonnen. Ausgehend vom Zwischentief im Oktober, das mit 14 630 Zählern noch nahe dem Jahrestief aus dem März gelegen hatte, hat er mittlerweile 13 Prozent zugelegt.

Wichtigstes Kaufargument war Hoffnung auf Ende der Zinserhöhungen

Wichtigstes Kaufargument war in den vergangenen Wochen die Hoffnung, dass die Notenbanken in der Eurozone und den USA mit ihren Zinserhöhungen durch sind und 2024 mit Senkungen beginnen. Von sinkenden Zinsen versprechen sich Anleger Rückenwind für die Wirtschaft, nachdem der Inflationsdruck zuletzt spürbar nachgelassen hatte. Da eine zu hohe Inflation schädlich für die Wirtschaft ist, mussten die Notenbank mit Leitzinserhöhungen gegensteuern.

Die US-Notenbank Fed etwa hatte seit März 2022 ihren Leitzins um mehr als fünf Prozentpunkte angehoben. Die rasante Inflation war unter anderem vom Anstieg der Energiepreise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöst worden.

Inflation in Eurozone deutlich zurückgegangen

Inzwischen ist die Inflation auch in der Eurozone deutlich zurückgegangen. Die Verbraucherpreise lagen im November 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Vor einem Jahr waren es 10,1 Prozent. Die EZB hatte ihre Leitzinsen seit Sommer 2022 kräftig angehoben, zuletzt aber unverändert gelassen.

VIDEO: Leitzins bleibt bei 4,5 Prozent: EZB lässt Zinsen diesmal unverändert