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Aussichten für die deutsche Wirtschaft hellen sich auf: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im November kräftig

Die Wandelhalle im Hauptbahnhof, Hamburg, Deutschland, Europa - Copyright: Picture Alliance
Die Wandelhalle im Hauptbahnhof, Hamburg, Deutschland, Europa - Copyright: Picture Alliance

Die Aussichten für die deutsche Konjunktur hellen sich etwas auf. Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen stieg im November deutlich um 22,5 Punkte auf nun minus 36,7 Punkte. Es ist der zweite Anstieg seit dem Tiefpunkt im September.

Auch die Einschätzung der aktuellen Lage ist etwas weniger düster. Der Wert für diesen Teilindikator stieg um 7,7 Punkte auf minus 64,5 Punkte. Das teilte das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit. Beide Werte liegen aber immer noch tief im Minus und deuten damit unverändert auf eine Rezession hin.

ZEW-Präsident Achim Wambach führte die etwas bessere Stimmung auf die "Hoffnung auf einen baldigen Rückgang der Inflationsraten" zurück. "Die geldpolitische Bremse müsste in diesem Fall weniger stark und/oder weniger lang angezogen werden als befürchtet", sagte Hambach. Der konjunkturelle Ausblick für die deutsche Wirtschaft bleibe aber noch deutlich negativ.

Die Inflationserwartungen für die Eurozone sanken im November erneut sehr stark. Sie liegen mit minus 52,2 Punkten um 16,4 Punkte unterhalb des Wertes vom Oktober. Hier zeigt der Wert im negativen Bereich an, dass auf Sicht von sechs Monaten ein Rückgang der Inflationsraten angenommen wird.

Auch die Erwartungen an die Konjunktur in der Eurozone verbesserten sich im November um 21 Punkte auf minus 38,7 Punkten. Der Lageindikator steigt um 5,5 Punkte auf minus 65,1 Punkte.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind ein wichtiger Frühindikator für die Konjunktur, vergleichbar mit den ifo-Geschäftserwartungen. Das ZEW befragt dafür monatlich rund 300 Experten von Banken, Versicherungen und den Finanzabteilungen von Großunternehmen. Der ZEW-Test fängt also die Stimmung unter deutschen Finanzanalysten ein.