Berlin (ddp) Das verfügbare Einkommen der Bundesbürger wird im kommenden Jahr einer Studie zufolge real um ein halbes Prozent sinken. Das berichtet «Die Welt» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine in Auftrag gegebene Berechnung der Bank UniCredit. Zwar werde das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das in diesem Jahr bei rund 1,6 Billionen Euro liegt, 2010 ein wenig höher ausfallen, wegen der höheren Inflation aber real sinken. Zum verfügbaren Einkommen gehören nicht nur Löhne und andere Einkünfte, sondern auch Sozialtransfers.
Daran können nach Ansicht der Volkswirte von UniCredit (Mailand: UCG.MI - Nachrichten) auch die geplanten Entlastungen der Bundesregierung wenig ändern: «Die kommenden Entlastungen aus dem Fiskalprogramm und dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz dürften 2010 nicht mehr ausreichen, um das verfügbare Einkommen weiter ansteigen zu lassen» sagte Alexander Koch, Deutschland-Volkswirt von UniCredit, der Zeitung Auch die Rentner dürften dann nächsten Juli keine Erhöhung bekommen. «Eine Nullrunde gilt als sicher.»
(ddp)