Wochenrückblick KW 47

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Freitag, 20. November 2009, um 18:09 CET

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes überwiegend schwächer entwickelt. So verschlechterte sich der DAX (Xetra: Nachrichten) im Wochenvergleich um 0,4 Prozent, während der Der Dow Jones STOXX 50 einen Rückgang von 1,6 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei (Nachrichten) -Index gab im Wochenvergleich 2,3 Prozent ab. In den USA steht beim Dow Jones (Nachrichten) gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Plus von 0,2 Prozent zu Buche.

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete am Montag einen äußerst erfolgreichen Wochenauftakt. ThyssenKrupp (Xetra: 750000 - Nachrichten) stach mit einem kräftigen Plus ins Auge. Der Stahlkocher hat den Verkauf der nordamerikanischen Safway Gruppe abgeschlossen. Die auf den Verleih, Aufbau und Verkauf von Gerüsten sowie dazugehörige Ingenieurs-, Trainings- und Sicherheitsdienstleistungen spezialisierte Gruppe wurde an die Private Equity-Gesellschaft Odyssey Investment Partners veräußert. Daimler (Xetra: 710000 - Nachrichten) , BMW (Xetra: 519000 - Nachrichten) und Volkswagen (Xetra: 766400 - Nachrichten) erzielten ebenfalls Kursgewinne. Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA (Mailand: ACE.MI - Nachrichten) ) hat für Oktober einen Zuwachs bei den Auto-Neuzulassungen in Europa (EU und EFTA) ermittelt. So erhöhte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 11,2 Prozent auf 1.263.305 Einheiten. Für Deutschland, den größten Automobilmarkt in Europa, wurde ein Wachstum um 24,1 Prozent auf 321.120 Neuzulassungen gemeldet. Der im MDAX (Xetra: Nachrichten) gelistete Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat in den ersten neun Monaten trotz eines Umsatzanstiegs weniger verdient. Den Angaben zufolge belief sich der Konzernumsatz auf 29,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 29,4 Mrd. Euro). Das EBIT vor Einmaleffekten lag bei 1,7 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,6 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis betrug 291 Mio. (Vorjahr: 1,08 Mrd. Euro). Der Umsatz sollte sich 2009 in etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen, das EBIT vor Einmaleffekten sollte rund 2 Mrd. Euro erreichen. Der Baukonzern Bilfinger Berger setzt den Ausbau seines Dienstleistungsgeschäfts fort und übernimmt die in der Schweiz ansässige Rohrbau-Gruppe. Den Angaben zufolge erbringt die im Industrieservice tätige Gesellschaft eine Jahresleistung von 55 Mio. Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wie am Dienstag bekannt wurde, trennt sich der Energieversorger RWE von seinem Restpaket am US-Wasserversorger American Water Works. Demnach werde RWE (Xetra: 703712 - Nachrichten) insgesamt 37,4 Millionen Anteilsscheine von American Waters über eine Tochtergesellschaft verkaufen. Zusätzlich werde eine Mehrzuteilungsoption über 3,7 Millionen weitere Anteilscheine eingeräumt, um Nachfrageüberhänge abzudecken. Presseangaben zufolge sieht die Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa offenbar auch für 2010 keine wesentliche Verbesserung. 2010 werde eine schwierige Herausforderung, so Vizechef Christoph Franz im Presseinterview. Dabei sehe der Manager vor allem Probleme in dem sich deutlich verschärfenden Wettbewerbsumfeld, das sich vor allem durch einen rapiden Preisverfall bemerkbar gemacht habe. Neben den krisenbedingten Einnahmeausfällen bei Premiumkunden machen Europas größter Airline vor allem die hohen Personalkosten und die Konkurrenz durch Billigflieger zu schaffen, hieß es weiter. Laut einem weiteren Pressebericht hat die Kranichline einer Übernahme des skandinavischen Konkurrenten SAS eine Absage erteilt. Die zu dem Baukonzern HOCHTIEF gehörende Tochter Leighton hat einen weiteren Auftrag erhalten. Demnach wurde Leighton im Rahmen eines Konsortiums mit der Errichtung eines vierspurigen Autobahnabschnitts mit einer Gesamtlänge von 14,5 Kilometern zwischen Kempsey und Fredericktown beauftragt. Das Gesamtvolumen des Auftrags wurde auf 300 Mio. Australische Dollar beziffert. Der Energieversorger RWE hat Angaben vom Mittwoch zufolge seine Beteiligung am US-Wasserversorger American Water Works verringert. Im Zuge der Transaktion fließe RWE ein Netto-Erlös von rund 784 Mio. Dollar zu. Durch den Verkauf verringere sich die Beteiligung von 23,5 Prozent auf 2,1 Prozent. Die Erlöse des Billigfliegers Air Berlin sind im dritten Quartal um 8,2 Prozent auf 974 Mio. Euro gesunken. Das EBIT stieg indes um rund ein Drittel auf 118 Mio. Euro. Das Nettoergebnis lag bei 95,2 Mio. Euro, gegenüber 45,1 Mio. Euro im Vorjahr. Zudem hat die Fluggesellschaft die zur Deutschen Lufthansa gehörende Tochter Lufthansa Technik AG mit einer umfangreichen Komponenten-Versorgung ihrer gesamten Flotte beauftragt. Wie aus den Ergebnissen des Ifo World Economic Survey (WES), die das ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag präsentiert hat, hervorgeht, hat sich der ifo Weltwirtschaftsklimaindikator im vierten Quartal zum dritten Mal in Folge verbessert. Mit 90,4 Punkten lag der entsprechende Index deutlich über dem Wert vom Vorquartal mit 78,7 Punkten und dem Vorjahresniveau von 60,0 Punkten. Getrieben wird die Erholung der Weltwirtschaft vor allem durch die dynamische Entwicklung in Brasilien sowie in Indien, China und anderen asiatischen Ländern. Papiere des Technologiekonzerns Infineon brachen infolge einer negativen Sektorenstudie um 7,2 Prozent ein. Dabei hat das Unternehmen das vierte Geschäftsquartal mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 855 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss lag bei 14 Mio. Euro und verbesserte sich damit im Vergleich zu einem Konzernfehlbetrag von 884 Mio. Euro im Vorjahresquartal deutlich. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum von 10 Prozent. Ferner solle das Segmentergebnis deutlich gesteigert werden. Der Großaktionär Haniel will einem Pressebericht zufolge die Kontrolle des METRO (Xetra: 725750 - Nachrichten) -Chefs Eckhard Cordes neu regeln. Zudem will der Großaktionär den METRO-Umbau künftig enger begleiten als nur über die Wahrnehmung des Aufsichtsratsvorsitzes. Anlass sei kein grundsätzliches Misstrauen gegenüber Cordes, sondern der Wunsch nach einer zusätzlichen Absicherung für die mit Abstand wichtigste Haniel-Beteiligung, heißt es laut dem Bericht. Der Automobilkonzern Daimler will offenbar künftig stärker mit dem französischen Autobauer Renault zusammenarbeiten als bisher bekannt. Wie in der Presse zu lesen war, seien die diesbezüglichen Verhandlungen weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Die Franzosen wollten laut dem Bericht nicht nur gemeinsam mit den Deutschen den wiederbelebten smart forfour entwickeln und bauen, heißt es in Konzernkreisen. Die Zusammenarbeit solle sich auch auf den kleineren smart fortwo erstrecken. Darüber hinaus sagen Daimler-Spitzenmanager, der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche und sein Renault (Paris: FR0000131906 - Nachrichten) -Kollege Carlos Ghosn planten den gemeinsamen Bau von Dreizylinder-Motoren. Der Pharmakonzerns Merck musste beim Krebsmedikament Erbitux erneut einen Rückschlag hinnehmen. Wie am Freitag bekannt wurde, hat das wissenschaftliche Komitee der European Medicines Agency (EMEA) den Einsatz von Erbitux bei der Behandlung von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom erneut nicht empfohlen.

Der Aufsichtsrat des Automobilkonzerns Volkswagen hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns mit dem Sportwagenhersteller Porsche vollzogen. Das Gremium habe den zwischen allen Beteiligten ausgehandelten Durchführungsverträgen zu der geschlossenen Grundlagenvereinbarung zugestimmt. HOCHTIEF (Xetra: 607000 - Nachrichten) verlieren am Freitag im MDAX deutlich. Die zum Baukonzern gehörende Tochter Leighton sieht sich trotz Krise mittelfristig weiter auf Wachstumskurs.

In den USA profitierte der Aktienhandel am Montag von guten Einzelhandelsdaten. Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Oktober 2009 erhöht. Laut US-Handelsministerium wuchsen auf Monatssicht die Umsatzerlöse um 1,4 Prozent, wohingegen sie im September um 2,3 Prozent gesunken waren. Volkswirte hatten im Vorfeld nur einen Rückgang um 0,9 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche kletterten die Umsätze gegenüber dem Vormonat nur um 0,2 Prozent. Experten waren von einem Umsatzplus von 0,4 Prozent ausgegangen. Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für November 2009 eine Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der Empire State Manufacturing Index auf 23,51 Punkte, während Volkswirte nur mit einem Rückgang auf 30,00 Zähler gerechnet hatten. Der Autobauer General Motors Co. (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) gab seine vorläufigen Zahlen für die ersten 83 Tage seit dem Austritt aus dem Gläubigerschutz bekannt. Den Angaben zufolge belief sich der Umsatz vom 10. Juli bis 30. September 2009 auf 26,35 Mrd. Dollar, während das EBIT vor Einmaleffekten bei -261 Mio. Dollar lag. Der Verlust vor Steuern betrug 1,02 Mrd. Dollar, der Verlust nach Steuern 1,15 Mrd. Dollar. Der weltweite Marktanteil von GM lag im dritten Quartal bei 11,9 Prozent (+0,3 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr). Die Aktie von GM schoss daraufhin kräftig in die Höhe. Der Technologiekonzern Cisco Systems hat seine Übernahmeofferte für die norwegische Gesellschaft TANDBERG angehoben. Der Netzwerkausrüster bietet nun 170 Norwegische Kronen (NOK) je Aktie bzw. insgesamt 3,4 Mrd. Dollar für TANDBERG (Oslo: TAA.OL - Nachrichten) . Zuvor hatte Cisco Systems (NASDAQ: CSCO - Nachrichten) 153,5 NOK je TANDBERG-Anteilsschein bzw. knapp 3 Mrd. Dollar geboten. Im Zuge der Anhebung der Übernahmeofferte hat sich Cisco Systems eigenen Angaben zufolge inklusive der bereits angedienten Anteilsscheine 40 Prozent der Anteilsscheine von TANDBERG gesichert. Der Baumarktkonzern Lowe´s erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 11,38 Mrd. Dollar, nach 11,73 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn wurde ein Rückgang auf 344 Mio. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 488 Mio. Dollar bzw. 33 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei hatte man im Berichtszeitraum negative Einmaleffekte in Höhe von 1 Cent je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 24 Cents sowie einen Umsatz von 11,28 Mrd. Dollar erwartet. Die US-Industrieproduktion ist im Oktober 2009 weiter angestiegen, jedoch mit geringem Tempo. Dies teilte die U.S. Federal Reserve Bank am Dienstag mit. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,1 Prozent über seinem Vormonatsniveau, während er im September um 0,6 Prozent gewachsen war. Volkswirte hatten ein stärkeres Plus von 0,4 Prozent prognostiziert. Die amerikanischen Erzeugerpreise sind im Oktober 2009 angestiegen. Laut US-Arbeitsministerium erhöhten sich binnen Monatsfrist die Preise um 0,3 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise gaben die Preise in der Kernrate jedoch um 0,6 Prozent nach. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen von 0,5 bzw. 0,1 Prozent prognostiziert. Target konnte im dritten Geschäftsquartal dank Kostensparmaßnahmen ein höheres Ergebnis ausweisen. Wie der zweitgrößte Discount-Händler in den USA verkündete, kletterten die Umsatzerlöse um 1,4 Prozent auf 14,79 Mrd. Dollar. Die so genannten Same-Store Sales sanken hingegen um 1,6 Prozent. Ferner stieg der Nettogewinn um 18,4 Prozent von 369 Mio. Dollar bzw. 49 Cents pro Aktie auf nun 436 Mio. Dollar bzw. 58 Cents pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld nur von einem EPS von 50 Cents und einem Umsatz von 15,25 Mrd. Dollar ausgegangen. Die weltweit größte Baumarktkette Home Depot meldete, dass ihr Gewinn im dritten Quartal um knapp 9 Prozent auf 689 Mio. Dollar bzw. 41 Cents pro Aktie gesunken ist, was vor allem auf geringere Umsätze zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden jedoch aufgrund von Kostensenkungen geschlagen. Der Jahresausblick wurde indes aktualisiert. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatzrückgang von rund 9 Prozent. Das EPS aus dem laufenden Geschäft soll nun bei rund 1,50 Dollar bzw. bereinigt bei rund 1,55 Dollar liegen. Die Bekleidungskette TJX gab bekannt, dass ihr Gewinn im dritten Quartal deutlich gestiegen ist, was mit einem Umsatzplus von 10 Prozent auf 5,24 Mrd. Dollar zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 347,8 Mio. Dollar bzw. 81 Cents pro Aktie, nach 235,8 Mio. Dollar bzw. 54 Cents pro Aktie im Vorjahr. Die Erwartungen wurden dabei knapp übertroffen. Zudem wurde der Ausblick angehoben. Der Anstieg der US-Verbraucherpreise hat sich im Oktober 2009 fortgesetzt. Angaben des US-Arbeitsministeriums vom Mittwoch zufolge stieg der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, während er im September um 0,2 Prozent angestiegen war. Volkswirte hatten eine Preissteigerung um 0,2 Prozent erwartet. Die US-Wohnbaubeginne verzeichneten im Oktober 2009 einen saisonbereinigten Rückgang gegenüber dem vorangegangenen Monat. So verringerte sich die Zahl auf 0,529 Millionen Baubeginne. Die Baugenehmigungen in den USA verbuchten im Oktober 2009 ebenfalls einen saisonbereinigten Rückgang. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 0,552 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Der US-Kreditkartenkonzern American Express gab am Mittwoch bekannt, dass er Revolution Money, ein Unternehmen der Revolution LLC, für rund 300 Mio. Dollar übernehmen wird. Den Angaben zufolge wurde das Unternehmen Revolution Money im Jahr 2007 von der Revolution LLC des AOL (NYSE: TWX - Nachrichten) -Mitgründers Steve Case ins Leben gerufen. Es stelle sichere Zahlungen über eine internetbasierte Plattform zur Verfügung. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe berichtet, sprechen Hershey (NYSE: HSY - Nachrichten) und Ferrero über eine gemeinsame Gegenofferte zum Kraft-Angebot an Cadbury (London: CBRY.L - Nachrichten) , wobei Hershey das stärkere Interesse an einer Offerte haben soll. Der US-Konzern hat bisher aggressiver dafür geworben, dass sich die beiden Unternehmen für ein gemeinsames Angebot zusammenschließen, so die Zeitung. Am Montag letzter Woche meldete der Cadbury-Konzern, dass er das feindliche Übernahmeangebot von Kraft Foods (NYSE: KFT - Nachrichten) zurückgewiesen hat. Für das vergangene Quartal wurde von BJ's Wholesale Club beim Nettogewinn ein Rückgang auf 17,7 Mio. Dollar bzw. 0,32 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 28,2 Mio. Dollar bzw. 0,48 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Dabei hatten im Berichtszeitraum Rückstellungen für anhängige Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 0,13 Dollar je Aktie das Ergebnis belastet. Beim Konzernumsatz wurde ein Anstieg auf 2,51 Mrd. Dollar ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Umsatz von 2,46 Mrd. Dollar verbucht hatte. Wie am Donnerstag mitgeteilt wurde, sind die US-Frühindikatoren im Oktober 2009 weiter gestiegen. Auf Monatssicht verbesserte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,3 Prozent, während Volkswirte ein Plus von 0,4 Prozent prognostiziert hatten. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im November 2009 deutlich verbessert. Demnach ist der Index von 11,5 Punkten im Oktober 2009 auf nun 16,7 Punkte gestiegen. Volkswirte waren im Vorfeld von einer Verbesserung auf lediglich 12,2 Punkte ausgegangen. Der Software-Konzern Microsoft hat auf dem jährlichen Aktionärstreffen auf den guten Verkaufsstart von "Windows 7" aufmerksam gemacht. Seit der Markteinführung habe Microsoft (NASDAQ: MSFT - Nachrichten) bereits zweimal so viele Kopien von "Windows 7" verkauft als von jedem vorherigen Betriebssystem in einem vergleichbaren Zeitraum. Ferner teilte der US-Medienkonzern Time Warner mit, dass AOL beabsichtigt, im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen rund ein Drittel der Belegschaft abzubauen.Den Angaben zufolge will AOL im Rahmen der Restrukturierung die jährlichen operativen Kosten um rund 300 Mio. Dollar senken. Zunächst würden jedoch restrukturierungsbedingte Sonderbelastungen in Höhe von bis zu 200 Mio. Dollar anfallen. Der US-amerikanische Einzelhandelsgigant Sears konnte im dritten Quartal einen geringeren Verlust ausweisen, was u.a. auf einen Anstieg der vergleichbaren Filialumsätze bei Kmart zurückzuführen ist. Der Nettoverlust nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 127 Mio. Dollar bzw. 1,09 Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Verlust von 146 Mio. Dollar bzw. 1,16 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der jüngste Verlust bei 0,81 Dollar (Vorjahr: -0,90 Dollar) pro Aktie. Der Umsatz ging um 4,4 Prozent auf 10,19 Mrd. Dollar zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 1,09 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 9,92 Mrd. Dollar ausgegangen. Der Wohnungsbaukonzern D.R. Horton präsentierte am Freitag die Geschäftszahlen für das vierte Quartal. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,01 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 1,75 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis konnte der Verlust gegenüber dem Vorjahreswert auf 231,9 Mio. Dollar bzw. 73 Cents je Aktie reduziert werden, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch einen Nettoverlust von 799,9 Mio. Dollar bzw. 2,53 Dollar je Aktie ausgewiesen hatte. Der amerikanische Nahrungsmittelhersteller J.M. Smucker konnte sich im zweiten Quartal erneut dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld entziehen und verbuchte einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern verkündete, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,28 Mrd. Dollar um 52 Prozent über dem Vorjahreswert von 843,1 Mio. Dollar, wobei das Plus von 52 Prozent vor allem aus den im Vorjahr übernommenen Aktivitäten von Folgers Coffee resultiert. Beim Nettoergebnis wurde ein Anstieg auf 140,0 Mio. Dollar bzw. 1,18 Dollar je Aktie verzeichnet, nach einem Nettogewinn von 51,5 Mio. Dollar bzw. 0,94 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. AnnTaylor Stores konnte im dritten Quartal 2009 infolge geringerer Lagerbestände ein positives Ergebnis ausweisen. Wie der Einzelhändler am Freitag erklärte, ging der Umsatz von 527,2 Mio. Dollar im Vorjahresquartal auf 462,4 Mio. Dollar zurück. Hierbei sanken die vergleichbaren Umsätze um 13,7 Prozent. Der Nettogewinn belief sich auf 2,1 Mio. Dollar bzw. 3 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 13,4 Mio. Dollar bzw. 24 Cents pro Aktie.

Im europäischen Markt schlossen Danone (Paris: FR0000120644 - Nachrichten) am Montag freundlich. Der Lebensmittelhersteller hatte zuvor den Rückkauf einiger Unternehmensanleihen im Gesamtwert von bis zu 1,25 Mrd. Euro angekündigt. Durch diesen Schritt wolle man die Bilanzstruktur optimieren und die Zinslast ab dem Jahr 2010 weiter verringern. Lonmin (London: LMI.L - Nachrichten) legten im FTSE 100 in London deutlich zu. Der britische Minenkonzern musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund zahlreicher Einmalbelastungen einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen, blickt allerdings dank weiter steigender Rohstoffnotierungen optimistisch in die Zukunft. Der Umsatz lag bei 1,06 Mrd. Dollar, nach 2,23 Mrd. Dollar im Vorjahr. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 285 Mio. Dollar ausgewiesen, nach einem Gewinn von 455 Mio. Dollar im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte hatte man einen Nettoverlust von 103 Mio. Dollar verzeichnet. Die Verbraucherpreise haben im Oktober 2009 einen leichten Rückgang verzeichnet. Dies gab das europäische Statistikamt Eurostat am Montag bekannt. So stellte sich die jährliche Inflationsrate der Eurozone auf -0,1 Prozent, nach -0,3 Prozent im September 2009 und 3,2 Prozent im Oktober 2008. Damit lag die Gesamtinflationsrate in der Eurozone deutlich unterhalb der Preisstabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine Teuerungsrate von unter, aber nahe 2,0 Prozent anstrebt. Laut Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat vom Dienstag hat die Handelsbilanz der Eurozone im September mit einem Überschuss geschlossen. Demnach stellte sich der Aktivsaldo der Eurozone (EZ16) beim Handel mit Drittländern auf 3,7 Mrd. Euro, gegenüber Passivsalden von 2,3 Mrd. Euro im Vormonat und 6,0 Mrd. Euro im September 2008. Zudem schrumpfte das Defizit der gesamten Union (EU27) auf 11,2 Mrd. Euro, gegenüber Negativsalden von 12,0 Mrd. Euro im Vormonat und 24,5 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Nach Angaben der Großbank UBS werden die laufende Transformation und die erfolgreiche Umsetzung der heute präsentierten Geschäftsstrategien den Konzern in die Lage versetzen, mittelfristig (über eine Zeitspanne von drei bis fünf Jahren) spezifische Ziele zu erreichen, darunter ein jährlicher Vorsteuergewinn von rund 15 Mrd. Schweizer Franken, ein Aufwand-Ertragsverhältnis von 65 bis 70 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 15 bis 20 Prozent. Wie der britische Luxusartikelhersteller Burberry erklärte, ist sein Gewinn im ersten Halbjahr um 24 Prozent gesunken, was auf eine schwächere Nachfrage nach Trenchcoats und Handtaschen in den USA und Spanien zurückzuführen ist. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 56,8 Mio. Britische Pfund (GBP). Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn in dieser Größenordnung ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 6 Prozent auf 572,4 Mio. GBP. Der Billigflieger easyJet hat im abgelaufenen Fiskaljahr bei gestiegenen Umsatzerlösen einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Mit 2,67 Mrd. GBP lagen die Erlöse um rund 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Passagierzahl erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 45,2 Millionen. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Gewinn von 71,2 Mio. GBP ausgewiesen, nach einem Überschuss von 83,2 Mio. GBP im Vorjahr. Insgesamt beurteilt der Konzern die Aussichten für das laufende Fiskaljahr trotz des schwierigen Umfelds weiterhin optimistisch, wird dabei aber seinen Sparkurs konsequent weiter verfolgen. Der schwedische Lkw-Hersteller Volvo hat am Dienstagabend einen Absatzrückgang für den Monat Oktober ausgewiesen. Der Absatz brach um 41 Prozent ein auf 13.050 Nutzfahrzeuge. Trotz des deutlichen Absatzrückgangs seien erste Erholungstendenzen auszumachen, zumal der Fahrzeugabsatz im Vergleich zum Vormonat September um 12 Prozent gesteigert werden konnte. Die Leistungsbilanz der Eurozone hat nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) vom Mittwoch im September mit einem Defizit abgeschlossen. So betrug der saisonbereinigte Passivsaldo 5,4 Mrd. Euro, gegenüber einem Überschuss von 0,6 Mrd. Euro im August. In der wichtigsten Teilbilanz, der Handelsbilanz, sank der Überschuss auf 4,0 Mrd. Euro, nach 5,5 Mrd. Euro im Vormonat. Die französische Fluggesellschaft Air France-KLM hat die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2009/10 vorgelegt. Demnach ist der Umsatz von Air France (Paris: FR0000031122 - Nachrichten) -KLM im zweiten Geschäftsquartal 2009/10 um 19,2 Prozent von 6,94 Mrd. Euro auf 5,61 Mrd. Euro gesunken. Das Nettoergebnis von Air France-KLM ist von 27 Mio. Euro bzw. 0,09 Euro je Aktie auf nun -147 Mio. Euro respektive -0,50 Euro je Anteilschein zurückgegangen. Der französische Lebensmittelhersteller Danone sieht das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis im zweiten Halbjahr 2009 bei nahe 4 Prozent und rechnet auf Gesamtjahresbasis mit einer Steigerung der EBIT-Marge um 60 bis 70 Basispunkte auf vergleichbarer Basis. Ohne Berücksichtigung der Kapitalerhöhung vom Juni 2009 werde das EPS in diesem Jahr um 10 Prozent steigen. Wie der Einzelhandelskonzern Ahold erklärte, ist sein Gewinn im dritten Quartal gestiegen. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 238 Mio. Euro, im Vergleich zu 195 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 179 Mio. Euro ausgegangen. Der Umsatz stieg um 4,3 Prozent auf 6,04 Mrd. Euro. Zudem hat Ahold (Amsterdam: AH.AS - Nachrichten) ein neues Kostensenkungsprogramm im Volumen von 350 Mio. Euro gestartet, das über die drei Jahre bis 2012 laufen soll. Der weltweit zweitgrößte Bierkonzern SABMiller gab am Donnerstag die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Der Gesamtumsatz lag bei 13,36 Mrd. Dollar, nach 14,22 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 1,24 Mrd. Dollar (Vorjahreszeitraum: 1,13 Mrd. Dollar). Der Stahlkonzern voestalpine hat im zweiten Quartal trotz der insgesamt verhaltenen Stahlkonjunktur einen Gewinn eingefahren. Der Gesamtumsatz lag bei 2,07 Mrd. Euro, nach 3,23 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Gewinn von 28,3 Mio. Euro erzielt, nach 278,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das dritte Quartal geht man von einem ähnlichen Ergebnis wie im zweiten Quartal aus, während man für das Gesamtjahr 2009/10 aus heutiger Sicht ein "deutlich positives operatives Ergebnis (EBIT)" anpeilt. Schoeller-Bleckmann hatte in den ersten neun Monaten unter der Investitionszurückhaltung vieler Ölkonzerne zu leiden und musste einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Die Erlöse lagen bei 188,7 Mio. Euro, nach 281,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Nachsteuerergebnis wurde ein Rückgang auf 13,6 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nachsteuergewinn von 42,4 Mio. Euro verzeichnet hatte. Der Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi und der Mischkonzern General Electric (GE) liegen Presseangaben vom Freitag zufolge mindestens 1 Mrd. Dollar auseinander, was den Preis für den von Vivendi (Paris: FR0000127771 - Nachrichten) gehaltenen Minderheitsanteil an der GE-Tochter NBC Universal angeht. NBC Universal gehört derzeit zu 80 Prozent dem GE-Konzern, während der französische Medien- und Mobilfunkkonzern die restlichen 20 Prozent der Anteile hält. Der Minderheitsanteil von Vivendi an NBC ist ein Schlüsselelement in einer möglichen Transaktion, die dem größten US-Kabelnetzbetreiber Comcast die Kontrolle über NBC Universal geben könnte. Angesichts der Preisdifferenz erscheine eine schnelle Lösung für NBC Universal derzeit unwahrscheinlich. Der Süßwarenhersteller Cadbury, der zuletzt ein feindliches Übernahmeangebot des US-Lebensmittelkonzerns Kraft über 16,7 Mrd. Dollar abgelehnt hat, steht einem Pressebericht zufolge im Visier des italienischen Schokoladen-Produzenten Ferrero. Demnach könnte Ferrero an der Kaugummi- und Süßwaren-Sparte von Cadbury, die rund 5 Mrd. Euro wert ist, interessiert sein, sollte der italienische Konzern gemeinsam mit dem US-Süßwarenhersteller Hershey eine Offerte für den Cadbury-Konzern vorlegen. Laut dem Bericht hätte ein Übernahmeangebot von Ferrero/Hershey das Ziel, den Cadbury-Konzern aufzuspalten. Der finnische Technologiekonzern Nokia setzt seinen Sparkurs weiter fort. Wie der Marktführer bei Mobiltelefonen verkündete, werden insgesamt rund 330 Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung an verschiedenen Standorten in Dänemark und Finnland wegfallen.

In Tokio standen am Montag Finanzwerte schwer unter Beschuss. Die Aktie der Großbank MUFG knickte um 5,5 Prozent ein. Wie in der Presse zu lesen war, könnte der Finanzriese noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu rund 1 Bio. Japanische Yen durchführen. Auch Canon büßten ein. Wie der Technologiekonzern heute erklärte, wird man den niederländischen Drucker (DKIN.PK - Nachrichten) - und Fotokopiererhersteller Océ für rund 730 Mio. Euro übernehmen. Das Océ-Management habe der Offerte bereits zugestimmt. Durch die Zusammenführung wolle man zum Weltmarktführer in der Print-Industrie aufsteigen, hieß es. Der niederländische Druckspezialist mit Sitz in Venlo beschäftigt weltweit rund 22.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2008 einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro. Laut Angaben der japanischen Regierung vom Montag hat die japanische Wirtschaftsleistung im dritten Quartal einen beschleunigten Anstieg verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um 4,8 Prozent. Für das Vorquartal wurde das Wachstum von vorläufig 2,3 auf 2,7 Prozent korrigiert. Die Stimmung im japanischen Dienstleistungssektor hat sich im September eingetrübt, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. So schrumpfte der Dienstleistungsindex der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft um 0,5 Prozent, wogegen Volkswirte im Vorfeld eine Zunahme um 0,2 Prozent erwartet hatten. Sharp konnten gegen den Trend um 1,4 Prozent vorrücken. Einem Pressebericht zufolge wird der Technologiekonzern den Unterhaltungselektronik-Konzern Sony ab Dezember mit LED-Backlights (Leuchtdioden-Hintergrundbeleuchtung) für LCD-Fernseher beliefern. Zudem planen beide Partner angesichts des erwarteten Wachstumstrends bei LCD-TVs mit LED-Backlight auch bei der Entwicklung der nächsten Generation der Leuchtdioden-Hintergrundbeleuchtung eine Zusammenarbeit. Sony (München: 853687 - Nachrichten) verloren in Zusammenhang mit der anhaltenden Dollar-Schwäche 0,2 Prozent. Wie am Mittwoch bekannt wurde, konnte die größte japanische Bankgesellschaft Mitsubishi UFJ (MUFG) ihr Ergebnis im ersten Geschäftshalbjahr dank steigender Zinserträge verbessern. Unternehmensangaben zufolge kletterte der Nettogewinn um gut die Hälfte auf rund 141 Mrd. Japanische Yen (JPY). Darüber hinaus bereitet das Unternehmen eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 1 Bio. JPY vor. Weiteren Angaben zufolge wollen MUFG und Morgan Stanley (NYSE: MS - Nachrichten) ihr Joint Venture aufspalten. Der Elektronikkonzern NEC will durch die am 6. November beschlossene Kapitalerhöhung bis zu 117,6 Mrd. JPY einnehmen. Im Zuge der Kapitalerhöhung werden inklusive einer Mehrzuteilungsoption bis zu 537.500.000 neue Aktien ausgegeben. Mit den Einnahmen wolle der Konzern Investitionen in das Computer- und Netzwerkgeschäft sowie in die Umwelttechnologie tätigen. Einen Teil werde man auch zum Abbau von Verbindlichkeiten verwenden, hieß es. Die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan hat sich im September reduziert. Dies gab das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie METI am Donnerstag bekannt. Im Vormonatsvergleich fiel der All-Industry-Index um 0,6 Prozent, wogegen für August ein Anstieg von 0,9 Prozent gemeldet worden war. Hierbei handelt es sich um den ersten Rückgang seit März 2009. Der Unterhaltungselektronik-Konzern Sony gab bekannt, dass die Spiele- und die TV-Sparte im kommenden Geschäftsjahr 2010/11 wieder profitabel arbeiten sollen. Ferner will der Konzern zum Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 (31. März) eine jährliche operative Gewinnmarge von 5 Prozent erreichen. Wie erwartet hat die Bank of Japan (BoJ) am Freitag das Zinsniveau bestätigt. Demnach verharrt der Satz für Tagesgeld in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft bei 0,10 Prozent und damit auf dem niedrigsten Niveau innerhalb der G7-Staaten. Wie in der Presse zu lesen war, will Sony die Kosten in der defizitären TV-Sparte senken. Demnach plane der Elektronikkonzern in den kommenden drei Jahren, knapp 40 Prozent der gesamten Sparten-Produktion an externe Unternehmen zu verlagern.

In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Campbell Soup Co (NYSE: CPB - Nachrichten) ., Hewlett-Packard Co. (HP), Tyson Foods Inc., American Eagle Outfitters Inc., American Woodmark Corp., Bank of Montreal, Barnes & Noble Inc., Dollar Tree Stores Inc., H.J. Heinz Co., Medtronic Inc (NYSE: MDT - Nachrichten) ., Nordex AG, Pfleiderer AG (Xetra: 676474 - Nachrichten) , Warner Music Group Corp., Deere & Co., Porsche (Xetra: POR3.DE - Nachrichten) , Remy Cointreau S.A., Rofin-Sinar Technologies Inc., Tiffany & (NYSE: TIF - Nachrichten) amp; Co. Inc., Deutsche Wohnen AG (Xetra: 628330 - Nachrichten) , KWS SAAT AG (Düsseldorf: KWS.DU - Nachrichten) , Silicon Sensor International AG (Xetra: 720190 - Nachrichten) und ThyssenKrupp AG an.

Bei den Konjunkturdaten dürfte am Montag in den USA der Chicago Fed National Activity Index Aufmerksamkeit finden. Es folgen am Dienstag das BIP und ifo Geschäftsklima in Deutschland, das BIP und die Auftragseingänge der Industrie in der EU sowie das BIP und Verbrauchervertrauen in den USA. Am Mittwoch stehen das GfK Konsumklima in Deutschland, die Leistungsbilanz in Japan sowie die persönlichen Einkommen und Auslagen, Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Verbraucherstimmung in den USA im Blickpunkt. Am Donnerstag wird in Deutschland die Kassenstatistik für Bund und Länder veröffentlicht. Zum Wochenausklang werden die japanischen Verbraucherpreise, das deutsche DIW Konjunkturbarometer sowie die europäische Wirtschaftsstimmung und das Geschäftsklima vorgestellt.

Der Ölpreis (Light Crude) konnte in der vergangenen Woche Gewinne verbuchen und notiert derzeit über der Marke von 77 Dollar je Barrel. Der Goldpreis stieg weiter an und wird derzeit mit 1.143 Dollar je Feinunze gehandelt. Mit für den Kursschub des gelben Edelmetalls verantwortlich waren wiederholte Gold-Käufe einiger Zentralbanken. Unter anderem hatte die Zentralbank von Indien überraschend 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds erworben. Der Euro fiel unter die Marke von 1,49 Dollar.

Indexstände (20.11., 17.57 Uhr) DAX: 5.663,15 TecDAX: 761,84 Dow Jones STOXX 50: 2.467,99 Nikkei 225: 9.549,47 Dow Jones: 10.288,01 NASDAQ Composite (NASDAQ: Nachrichten) : 2.139,06 (20.11.2009/ac/n/m)

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