London (dapd). Der scheidende Weltbank-Präsident Robert Zoellick hat die Länder der Eurozone dringend gemahnt, sich mit einem Notfallplan auf einen möglichen Abschied Griechenlands vom Euro vorzubereiten. Wenn Athen die Gemeinschaftswährung verlässt, "sind die Auswirkung auf andere Staaten unmöglich vorherzusagen", schrieb Zoellick in einem Beitrag für die "Financial Times" (Freitag). Ein Austritt Griechenlands würde aber einen Schlag für das Vertrauen in staatliche Vermögenswerte anderer Länder der Eurozone bedeuten.
Verschiedene Sichtweisen innerhalb der Europäischen Zentralbank ließen zweifeln, ob die EZB "schnell, umfassend und schlagkräftig" zu reagieren imstande wäre. Man (Other OTC: MAGOF.PK - Nachrichten) müsse aber mental und durch den geplanten Euro-Rettungsfonds ESM darauf vorbereitet sein, Banken zu rekapitalisieren, schreibt Zoellick, der am 30. Juni zum Ende seiner fünfjährigen Amtszeit die Weltbank verlässt.
(Zoellicks Kommentar in der Financial Times http://url.dapd.de/apcqQZ )
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