New York (BoerseGo.de) - Die von Bloomberg befragten Analysten und Händler sind für den Weizenmarkt derzeit mehrheitlich noch leicht bullisch gestimmt, wobei es mittlerweile deutlich mehr Bären gibt. Insbesondere die erhöhte Prognose der US-Landwirtschaftsbehörde USDA bezüglich der globalen Lagervorräte ließ einige Experten pessimistischer werden.
Dreizehn der 24 befragten Analysten glauben, dass der Rohstoff in der kommenden Handelswoche ein Kursplus erzielen wird. Ein Experte ist neutral eingestellt. Zehn Händler haben Verluste auf der Rechnung. Die Bullenquote liegt somit bei 54 Prozent. Zum Bärenlager gehören fast 42 Prozent der Experten.
Die weltweiten Lagerbestände sollen laut der USDA vor der nächsten Ernte auf der nördlichen Hemisphäre 9,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor liegen und 176,95 Millionen Tonnen erreichen. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten im Schnitt zuvor jedoch niedrigere 173,61 Millionen Tonnen erwartet. "Die USDA-Schätzung zu den Lagerbeständen war doch etwas höher als erwartet“, sagte Kieran Walsh von Aurel BGC in Paris.



