New York (BoerseGo.de) - Die Investmentlegende Warren Buffett geht davon aus, dass die Politiker in Washington sich auf eine Lösung bei dem Problem der Fiskalklippe einigen werden. Allerdings bezweifelt er, ob dies noch in diesem Jahr passieren wird. Jedoch rechnet er nicht damit, dass es noch mehrerer Monate für eine Einigung bedarf und es würde nicht das Ende der Welt bedeuten, wenn eine Einigung erst kurz nach dem Fristablauf vom 31. Dezember erfolgen würde. Buffett skizzierte nicht im einzelnen die von ihm bevorzugte Lösung. Er meinte vielmehr, dass er mit einer Reihe von Plänen einverstanden sein könne.
Er ist jedoch der Ansicht, dass als Endresultat die Einnahmen der USA bei 18 Prozent des Bruttoinlandproduktes und die Ausgaben bei 21 Prozent liegen sollten. Diese Werte wären tragbar, da das Verhältnis der Verschuldung des Landes zum Bruttoinlandsprodukt nicht zunehmen und im Zuge der Zeit sogar geringer werden könnte, da das wirtschaftliche Wachstum die Steuerlücke ausgleichen könne. Buffett erklärte, dass die fiskalische Klippe auf seine langfristigen Investmententscheidungen keinen Einfluss habe.



